LĂ€nderbahn

LĂ€nderbahnen - Imperial Railways von 1835 bis 1928

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Atlanta » Dienstag, 09. Februar 2016, 00:44:00

Moin Frank,

manchmal muß man bei der Modellbahn etwas "um die Ecke denken" und improvisieren. Könnten dir nicht Hadylautsprecher beim Platzproblem entgegenkommen?

Selber ausprobiert hatte ich es noch nicht, kann es mir aber gut vorstellen, denn wenn es die jugendlichen schaffen, einen ĂŒber die Schienen rumpelnden Dieseltriebwagen bei den FahrgerĂ€uschen zu ĂŒbertonen, so daß alle FahrgĂ€ste etwas von dem eigenartigen Musikgeschmack mitbekommen, dann können diese Lautsprecher solcher gerĂ€te garnicht so schlecht sein?

:mx13:

Ich denke mal ein Versuch dĂŒrfte es Wert sein, zudem sind Handyersatzteile garnicht mal so teuer.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Grossbahn » Dienstag, 09. Februar 2016, 09:59:10

Moin,

bei den Handylautsprechern werden die elektrischen Werte problematisch sein. Das ist mir zu gefĂ€hrlich, einen 99 € Decoder bei Experimenten mit Fremdbauteilen zu riskieren.

ESU bietet fĂŒr seine Decoder echt winzig kleine Lautsprecher an, die sind dermaßen Laut, dass man sie meist nur mit 2/3 LautstĂ€rke (Werkseinstellung) betreiben kann. Meine kleine Rangierlok von PIKO, die ich jetzt verkauft habe, war so penetrant laut, dass ich sie schon leiser programmieren wollte und die war mit dem ESU - Lautsprecher 50329 oval, 20mm x 13,5mm, 8 Ohm, 1~2W, ausgerĂŒstet.

ESU Lautsprecher

Das Problem wird auch nicht der Lautsprecher sein, den werde ich in der nach unten offenen Rauchkammer unterbringen, nachdem ich die alte GlĂŒhlampenhalterung entfernt habe.
Einen Rauchgenerator will ich ja nicht einbauen, daher ist dann dort genug Platz. Denn Rauchgeneratoren wĂŒrden fĂŒr mich nur in Frage kommen, wenn sie getaktet sind - in H0 bis jetzt noch nicht erschwinglich zu bekommen.

Nee, die Platine (30,3mm x 15,5mm x5,5mm) wird einiges an Fummelei mitbringen - wahrscheinlich muss ich dafĂŒr an die Gewichtsblöcke ran und da was raus arbeiten.

Im FĂŒhrerhaus wĂ€re es natĂŒrlich am einfachsten - aber optisch nicht empfehlenswert.
Gruß von der OstseekĂŒste

Frank

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Atlanta » Dienstag, 09. Februar 2016, 15:34:09

Moin Frank,

bei einigen meiner US Dampfloks muß ich die Gewichtsblöcke teilweise entfernen und durch Bleiblech (Bekommt man beim Dachdecker als Abfallverschnitt) ersetzen. Manch oks sind etwas Ă€lter und man konnte damals noch nicht absehen, daß es irgendwann einmal möglich ist Dekoder und Lautsprecher einbauen zu können, als die Formen fĂŒr die Loks entwicket wurden. Bei einigen Neuauflagen Ă€lterer Lokmodelle, hĂ€tte ich erwartet man wĂŒrde den Tendermotor mit Kardanwelle zur Maschine entfernen und die Gewichte im FĂŒhrrerstand entfernen, dennoch werden auch soche "RaritĂ€ten" auch als Soundlok angeboten, das ist dann schon mehr als "grĂ€uslich". Einige Loks dieser etwa ĂŒber 50 jĂ€hriger "Bautradition" lssen einen Direktantrieb durchaus zu, dafĂŒr mĂŒssen aber Kesselgewichte aus Zinn durch Bleigewichte ersetzt werden, den so freiwerdenden Platz im Schlepptender kann man dann fĂŒr den Sounddekoder und fĂŒr den Lautsprecher nutzen. Andere Hersteller machen es ja auch so, ohne daß es eine großartige Kostensteigerung erzeugt, die einen um ein vielfaches höheren Verkaufspreis gerechtfertigt.

So habe auch ich meine Umbauprojekte, die mit einer Remotorisierung einhergehen und dabei mĂŒssen zudem das Treibzahnrad und die scneckenwelle aufeinander abgestimmt werden, welche ich aus Bronze favourisiere anstatt irgendwelcher KunststoffausfĂŒhrungen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon oligluck » Dienstag, 09. Februar 2016, 17:00:30

Moin,
an einen Esu-Sounddecoder darf man auch nur einen Esu-Lautsprecher anschließen, latĂŒrnich!

Und in eine H0-Lok darf man auch nienicht einen Loksound Micro einbauen!
Zuwiderhandlungen werden nicht unter 6 Monaten Zimo geahndet, im Wiederholungsfalle droht gar eine Zwangsanmeldung im H0-Modellbahnforum.

Ja, es sieht schlimm aus, fĂŒr die Frokler...


Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Grossbahn » Mittwoch, 10. Februar 2016, 01:12:58

oligluck hat geschrieben:Moin,
an einen Esu-Sounddecoder darf man auch nur einen Esu-Lautsprecher anschließen, latĂŒrnich!

Und in eine H0-Lok darf man auch nienicht einen Loksound Micro einbauen!
Zuwiderhandlungen werden nicht unter 6 Monaten Zimo geahndet, im Wiederholungsfalle droht gar eine Zwangsanmeldung im H0-Modellbahnforum.

Ja, es sieht schlimm aus, fĂŒr die Frokler...


Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver

:lwgsmiley:


... vergleich mal die Technischen Daten von den Normalen und den Micros - vielleicht fĂ€llt Dir außer dem GrĂ¶ĂŸenunterschied noch was auf?

Wenn nicht - dann :lwgsmiley:

... schon mal etwas Àltere H0 - Lokmotoren gemessen, was die ziehen? :mx19:

Da ich keine Lust auf das Testen des Überlastschutzes habe, wĂ€re ich ganz schön :a609: einen Decoder im Leistungsgrenzbereich zu fahren.

Hab ich alles schon durch - am Ende hatte ich zwei Decoder fĂŒr eine Lok gekauft.

Und warum sollte ich umstĂ€ndlich woanders Lautsprecher suchen, außerdem Gefahr laufen, dass diese die erlaubten Parameter nicht einhalten, wenn ESU die passenden in guter GrĂ¶ĂŸenauswahl anbietet? Im Gegensatz zu einem zu großen Motor, der den Decoder nur zum abschalten bringt - killt ein falscher Lautsprecher die Endstufe des Soundteils und schrottet somit den Decoder.

Ich habs immer gerne, wenn die Technik immer so ne Daumendicke Reserve hat. Du magst das vielleicht Lustig finden - ich bin mit dieser Einstellung bisher immer gut gefahren und nicht nur mit der Modellbahn. :zwnk:
Gruß von der OstseekĂŒste

Frank

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon oligluck » Mittwoch, 10. Februar 2016, 21:16:53

Grossbahn hat geschrieben:... schon mal etwas Àltere H0 - Lokmotoren gemessen, was die ziehen?


Jau, so zwanzich Wagen. Und dabei war es egal, ob ich am Montag gemessen habe oder erst am Donnerstag, obwohl sie da schon etwas Àlter waren.


Mach mal, wie du denkst, es scheint immerhin ein amĂŒsanter Thread zu werden, das sei dir neidlos zugestanden :mrgreen:
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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Grossbahn » Donnerstag, 11. Februar 2016, 10:28:10

oligluck hat geschrieben:

Mach mal, wie du denkst, es scheint immerhin ein amĂŒsanter Thread zu werden, das sei dir neidlos zugestanden :mrgreen:



... ja so bin ich :serVus: - ich freue mich sogar, wenn andere sich freuen. :hppy:
Gruß von der OstseekĂŒste

Frank

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Atlanta » Freitag, 12. Februar 2016, 11:09:42

Moin Kollegen,

die Fa. ESU ist nicht das Maß aller Dinge, fĂŒr mich persönlich kommt nur ein "BrĂŒllwĂŒrfel" (Sounddecoder) rein, der am "optimalsten" zur Maschine paßt und zwar in Hinsicht auf den Sound des Vorbildes, was ich "gedenke" im Modell nachbilden zu wollen.

Wenn irgendwelche technischen Parameter nicht passen sollten, wen stört's? Dann werden die technischen "HinlĂ€nglichkeiten" so verĂ€ndert, daß es anschließend paßt und man sich entspannt im "zurĂŒcklehnen" kann und auf das so "gesuperte" Modell fĂŒr sich "stolz" sein kann.

FĂŒr das Anpassen von technischen Parametern gibt es ja zum GlĂŒck die jeweiligen "Experten" auf deren Erfahrungsschatz ja man gerne zurĂŒckgreifen kann und die auch bestimmt irgendeine spezielle "Lösung" parat haben.

Wenn es von ESU keine "optimale" Soundlösung gibt, dann vieleicht von einem anderen Dekoderhersteller, sofern dieser auch GerÀuschdekoder anbietet. Da wÀren ja beispielsweise noch die Firmen MRC und Soundtraxx mit zu erwÀhnen, die unter UmstÀnden auch passende Dekoder anbieten.

MRC baut Sounddecoder die auf Lenz Normalien beruhen und den Eigenschaften der Lenz Silber und Gold Dekoder entsprechen.

Soundtraxx hingegen bietet, wie auch MRC, verschiedene Sounddecoder an, die fĂŒr unterschiedlich große Lokomotiven der drei wichtigsten Traktionsarten: Dampf, Diesel und ElekrizitĂ€t ausgelegt sind, pro Dekoder sind mehre Sounds aufgespielt, so daß mein eine Vielzahl an Variationen zur Auswahl hat, man kann dann entweder das Soundprofil einer bestimmten Lok aufrufen (programmieren ĂŒber die CV Werte) oder aber einzelne Komponenten kombinieren, wenn z.B. die Pfeiffe oder das Horn andere Tonhöhen haben soll.

Gerade Dampfpfeiffen können sehr viele Variationen haben, sie wurden in nahezu allen Tönen der Tonleiter gebaut, bei einer Dampf Calliope decken sie sogar alle Tasten des spieltisches ab, den der Musiker bedient.

Eine Dampf Calliope ist eine Dampforgel wo Danpf anstatt von Luft durch die Pfeiffen geblasen wird. Auf Flußdampfern wurden solche Dampforgeln eingebaut, um einerseits die Reisenden zu unterhalten und um andererseits mit einer Erkennungsmelodie die Ankunft des Dampfers voranzukĂŒndigen. Einfache Pfeiffsignale erfĂŒllen den selbigen Zweck.

Die Kunst liegt aber bei einfachen Pfeiffen darin, den Luft- oder Dampfstrom so zu begrenzen, daß man da auch unterschiedliche Tonhöhen aus der Pfeiffe "herauszaubern" kann. EuropĂ€ische LokfĂŒhrer hatten jeweils ihre eigenen Erkennungspfiffe, die durch jahrelanges Üben perfektioniert wurden.

Schade ist nur, daß solche, vieleicht, individuell, nĂŒtzliche Soundvariationen, leider nicht verfĂŒgbar sind aber vieleicht könnte man sich ĂŒber einen selbst programmierbaren Dekoder mit Sounddateien an diese Problematik annĂ€hern?

GlĂŒcklicherweise sind in unserem Forum ja die einen oder anderen "Experten" schon versammelt, auf die man im Bedarfsfall zurĂŒckgreifen kann, sofern sie sich dazu bereiterklĂ€ren, weiterzuhelfen.

Kurzes Off Topic zum thema ESU Dekoder:
Ich benötige einen Loksound der von ESU zwar angeboten aber scheußlich klingt, bei einer mit minderwertigen Brennstoffen geheizten Maschine (Holzbefeuerung) wirkt sich das "Kohleschaufeln" als störend aus, zudem wurde als Soundeinspielungen Heißdampfmaschinen genommen die bei Naß- oder Verbundmaschinen auch nicht immer passend sind, also muß ein andere Sounddekoder ausprobiert werden.
Um aber die hohen Anschaffungspreise bei sehr knappen Budget, nicht noch durch einen eventuellen Fehlkauf zu belasten, bin ich den Dekoder Experten dankbar, die schon mal entsprechende Tests gemacht haben und ihr Wissen darĂŒber mit anderen Teilen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon Grossbahn » Freitag, 12. Februar 2016, 18:46:32

Hallo Ingo,

also ich kenne die ESUs ja aus der Spur Null Szene, dort sind sie durchweg nur positiv aufgefallen. Die Sounds sind speziell auf den Loktyp abgestimmt und auch in den meisten FĂ€llen Originalaufnahmen, die nur decoderfreundlich bearbeitet wurden.

ESU bietet in meinem Fall den Originalsound der T9 an, das nervige Kohleschaufeln ist bei ESU separat schaltbar.

ESU Decoder ohne Sound und die Lenzdecoder sind meines wissens identisch - ich vermute mal, dass die aus der gleichen asiatischen ProduktionsstÀtte kommen. Der Sounddecoder in meiner Lenz-Köf sieht auch ganz verdÀchtig nach ESU aus - ich denke mal, die beiden arbeiten da Hand in Hand.

Hier mal die schaltbaren Funktion vom T9 Decoder. Sogar "Multimaus-freundlich" da unter 20 Funktionen.

Funktionen (LokSound)
Taste Funktion
Licht Licht vorn
F1 Sound ein/aus
F2 Pfeife #1
F3 mechanische Glocke
F4 Kohle schaufeln
F5 Pfeife #2
F6 Beschleunigungs-/Bremszeit, Rangiergang
F7 Kurvenquietschen
F8 AUX1 [1]
F9 Offene ZylinderhÀhne
F10 Schaffnerpfiff
F11 Kuppeln
F12 Sanden
F13 Bremse anlegen (lösen automatisch)
F14 Deutsche Durchsage #1
F15 Injektor
F16 Sicherheitsventil
F17 SchienenstĂ¶ĂŸe
F18 Deutsche Durchsage #2

Außerdem kann man auch eigene Sounds aufspielen - in Deinem Falle wĂ€re da dann statt Kohleschaufeln - Holzhacken angesagt. :zwnk:
Gruß von der OstseekĂŒste

Frank

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Re: LĂ€nderbahn

Beitragvon oligluck » Samstag, 13. Februar 2016, 01:26:40

Moin Ingo,
niemand behauptet, dass Esu das Maß aller Dinge sei, weder bei Lokdecodern noch sonstwo.
Allerdings werde ich bei der einen oder anderen Lok zuschlagen, die sind vielversprechend :hpy:

Esu war Vorreiter in Sachen Loksound, dĂŒrften auch heute noch ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Auswahl verfĂŒgen - wohlgemerkt, mit Konzentration auf den europĂ€ischen Markt.
Zimo halte ich fĂŒr vergleichbar, wenngleich die Anleitung so dermaßen kompliziert geschrieben ist, dass ich sie nach Möglichkeit vermeide.
Doehler und Haass ist recht jung, zumindest in H0: vorher waren sie ĂŒberwiegend in N prĂ€sent, dort umso stĂ€rker. Durch die Kooperation mit Brawa werden sie sich sicher ein StĂŒck des Kuchens holen.
Beide, also Zimo und D&H, sind jedoch fĂŒr mich nicht interessant, weil sie keine La-Fahrten mit ABC können.
Will man das, ist man auf Esu und Lenz genagelt.
Wobei Lenz selber keine Sounddecoder anbietet; es ist allenfalls beim Lenz Gold ein SUSI-Modul möglich.

FĂŒr Soundloks von Lenz dĂŒrfte Esu als OEM dienen - ein Auslesen der CV8 kann darĂŒber Aufschluss geben.


Die Ami-Anbieter, die du genannt hast, sind natĂŒrlich bei Ausrichtung auf US-Bahn nĂ€her liegend, mir aber, außer vom Namen, nicht weiter bekannt.
Und dann gibt es noch ein paar Weitere, die wĂŒrde ich wohlwollend als "bemĂŒht" bezeichnen... :gemischtesS:

Aber völlig egal, ob man einen Hersteller bevorzugt oder wenn, welchen: so richtig rund wird das Ganze eigentlich erst mit dem zugehörigen Programmer.
Daher ist es wahrscheinlich, dass sich jemand auf einen Hersteller konzentriert, egal welchen.
Ich werde mir sicher fĂŒr meine E60 keinen Zimo-Programmer kaufen, weil weitere Zimo-Decoder unwahrscheinlich sind.

Und bei D&H werde ich schauen:
wenn Brawa mit dem "Digital Premium"-Programm so weiter macht, dass also bestimmte Funktionen nur mit Bundle-Decoder möglich sind und bei der "nackten" Lok nicht nachrĂŒstbar, dann schreit das förmlich nach Boykott :mrgreen:


Esu hat nur, wenn vorhanden, Originalaufnahmen verwendet - Zeitreisen sind auch in Ulm noch nicht möglich. Aktuelle Loks sind natĂŒrlich kein Thema.
Allerdings ist eine "AnnĂ€herung" gar nicht mal so abwegig: Dampfloks machen vor allem eins: LĂ€rm. Wenn man bestimmte Parameter kennt, wie Lokmasse, indizierte Leistung, natĂŒrlich die Anzahl und Anordnung der Zylinder, dazu weitere Charakteristika berĂŒcksichtigt, wie eben Nass- oder Heißdampf, dann wird das Ergebnis 9 von 10 KĂ€ufer befriedigen.
Oder 9,9 von 10 :frech: (falls ich in der AufzĂ€hlung was vergessen haben sollte: du weißt, was ich sagen will)


In deinem Fall schlage ich Folgendes vor:
suche dir eine Lok, die in etwa dem Objekt deiner Begierde entspricht. Das unermĂŒdliche Datenwerk von Albert Gieseler dĂŒrfte dabei eine Hilfe sein.

Dann lade dir den Lokprogrammer (das Programm) auf den Rechner, denn es lÀuft auch, wenn du den Programmer (Hardware) nicht hast.
Die Test-Soundschnipsel auf der Esu-Homepage sind nicht wirklich aussagekrÀftig, aber mit dem Lokprogrammer kannst du dir die den Soundslots zugehörigen Passagen anhören.
Wenn irgendwas nicht passt, meinetwegen das Kohleschaufeln, dann suche eine Lok, bei der Holzscheite aufgelegt werden.
Ob es so eine gibt, weiß ich nicht, bezweifele aber die Notwendigkeit: weder Kohle noch Holz auflegen ist laut genug, dass man es wĂ€hrend der Fahrt wĂŒrde hören können.

Egal: die falschen Soundschnipsel ersetzt du dann durch die dir besser passenden.
Speicherst die Datei und schickst sie per E-Mail an jemanden, der sie dir auf den Decoder packt.

Ebenso kannst du eigene Aufnahmen einfĂŒgen, ein WAV-Editor ist technisch ausreichend. Das gilt z.B. fĂŒr die leidigen Bahnhofsdurchsagen, die ich eher peinlich finde und gleich lösche. Oder das BÜ-LĂ€utwerk, das sich bei fast allen Loks gleich anhört...
Neben der Kopfarbeit bedingt das aber auch ein ausgeprÀgt gutes Gehör: so wie du die Dampforgeln beschreibst, habe ich da aber keine Bedenken, dass du das hinbekommst. :zwnk:

Die reine "Dienstleistung" des Aufspielens auf den Decoder kann dann ein Bekannter mit Lokprogrammer ĂŒbernehmen, spielt es dir danach am Telefon vor: die kleinen Soundschnipsel, die sich einzeln gut anhören, mĂŒssen im Zusammenspiel nicht ebenso gut klingen.

Auch wenn sich das aufwendig anhört: fĂŒr die meisten Soundloks nehme ich die Soundprojekte "von der Stange", aus Zeitnot. Aber bei einige Loks packt es mich dann und das darf dann gerne mal einige Tage dauern...


Ggf. wÀre ein eigener Thread hierzu jedoch notwendig: mit der LÀnderbahn von "Grossbahn" hat das hier so rein gar nichts mehr zu tun. :mx10:
Und selbst wenn ich gerne mal off-topic schreibe, dann doch bĂŒdde nicht als vom Admin dazu verfĂŒhrt :lwgsmiley:

LG Oliver
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