Lautsprecherbau aus Polystyrol fĂŒr mehr Tiefton

Lautsprecherbau aus Polystyrol fĂŒr mehr Tiefton

Beitragvon Allstromer » Sonntag, 14. Januar 2018, 17:21:03

Um etwas mehr Tiefton zu bekommen, habe ich mir eine Schallbox aus Polystyrol gebastelt. Ist optisch nicht so ganz hĂŒbsch geworden, aber der Ton kann sich hören lassen:

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Wie sich in ersten Tests herausgestellt hat, ist die Schallbox fĂŒr einen kleinen LS1511 zu groß und der Lautsprecher verzerrt. Deswegen habe ich einen zweiten LS1511 spendiert, die nun gemeinsam auf das große Volumen arbeiten.

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Im Innern der Schallbox habe ich gummiartiges Montageklebeband als DĂ€mmung verklebt, um Resonanzen der Schallbox zu minimieren. Außerdem ist Watte als DĂ€mmmaterial in die Schallbox gestopft.

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Re: Lautsprecherbau aus Polystyrol fĂŒr mehr Tiefton

Beitragvon oligluck » Montag, 15. Januar 2018, 14:39:01

Hallo Moritz,
und gerne alle Mitlesenden.

Ich habe mir irgendwann mal Polystyrol in 0,5mm StÀrke besorgt. Daraus kann man mit Heimwerkermitteln (Cutter und Schneidematte) so ziemlich genau jede Form einfach herstellen.
Ein Lautsprecher, damit ausgerĂŒstet, gewinnt enorm.
Das Material lĂ€sst sich einfach mit dem normalen HĂ€uschenkleber zusammen fĂŒgen; selbst fĂŒr eine IIm-Lok reicht die MaterialstĂ€rke aus.

Bei Sounddecodern fĂŒr H0 (ich kenne es von Esu) sind oft Schallkapseln dabei, allerdings mit Löchern fĂŒr die KabeldurchfĂŒhrung.
Schmiere sie mit irgendwas zu, das darf auch Heißkleber sein. Wichtig ist, dass sie dicht sind. Ab Werk sind sie es leider nicht.

LG Oliver
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Re: Lautsprecherbau aus Polystyrol fĂŒr mehr Tiefton

Beitragvon Allstromer » Donnerstag, 25. Januar 2018, 09:26:13

In einem 2. Versuch wollte ich testen, ob eine grĂ¶ĂŸere Schallkapsel auch aus dem Standard MĂ€rklin-Lautsprecher mehr Tiefton zaubern kann.

In die Lok ist genĂŒgend Platz fĂŒr eine große Schallbox mit 25x30mm GrundflĂ€che:

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Der Lautsprecher kommt oben auf die Box drauf:

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Um Reflexionen und Eigenschwingungen des GehÀuses zu reduzieren, habe ich sie mit Montageklebeband ausgekleidet.

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GrĂ¶ĂŸenvergleich

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Der Lautsprecher muss zum GehÀuse hin ja offen sein. Daher habe ich die Lautsprecherkapsel geöffnet, was relativ leicht ist, da der Boden nur eingeklebt ist.

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Und so ist der Lautsprecher in die V188 eingebaut:

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Im Video zeige ich den umgebauten MĂ€rklin Lautsprecher, wie er beim MĂ€rklin mSD Sounddecoder mitgeliefert wird jeweils im direkten Vergleich mit dem gleichen Lautsprecher vor dem Umbau. Der grĂ¶ĂŸere Schallkörper bringt etwas mehr Tiefe, aber bei weitem nicht so viel, wie ich es erwartet hĂ€tte. Beim kleinen LS1511 von Doehler&Haass bringt eine grĂ¶ĂŸere Schallkapsel deutlich mehr an Tiefton.

Bei diesem Lautsprecher funktioniert das leider nicht so gut, weil der Lautsprecher anders aufgebaut ist als der D&H LS1511. Bei dem drĂŒckt die Membran gegen das Luftvolumen in der Box. Bei dem hier verwendeten MĂ€rklin-Lautsprecher habe ich keine Membran, die das Luftvolumen nach außen abdichtet.
Ich werde nochmal einen LS1511 besorgen und in diese Box einbauen. Dann sollte man mehr Tiefton hören.


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Re: Lautsprecherbau aus Polystyrol fĂŒr mehr Tiefton

Beitragvon Allstromer » Samstag, 03. Februar 2018, 00:28:24

Moin,
ich habe die große Schallbox mit dem MĂ€rklin-Lautsprecher nochmal zerlegt und den Lautsprecher umgedreht. Das war tatsĂ€chlich der Knackpunkt! So herum kommt der Lautsprecher jetzt wirklich gut rĂŒber:

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Auf der anderen Lokseite habe ich einen LS1511 (Von Austromodell.at) in einer runden Schallkapsel verbaut. Dort brauchte ich noch Platz fĂŒr den Decoder.

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So kommt das schon ganz ordentlich rĂŒber. Ich muss noch ein endgĂŒltiges Soundprojekt zusammenstellen, aber der NOHAB Sound ist wie die V188 dieselelektrisch, das passt schon, denke ich. Aber Glocke und Pfeife etc. muss ich noch aus dem V36 Soundprojekt kopieren.

Dies ist erst mal nur eine schnelle Handy-Aufnahme:



Gruß,
Moritz
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