Zweiteiliges Photodiorama

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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Tacitus » Montag, 11. MĂ€rz 2019, 18:24:56

Hihi, jo Oliver, hast Recht, so kann man das natĂŒrlich auch sehen :-)

Hihi, jo Oliver, hast Recht, so kann man das natĂŒrlich auch sehen :-)

Und Nasen kann ich auch schon wie 'n großer:

Bild

Die langen Holzteile sind ja rel. dĂŒnn, da wollte ich von allen Seiten ersteinmal ordenlich Farbe draufklatschen, um ein Verziehen zu vermeiden, wenn ich das Styrodur großflĂ€chig einklebe.

Ich weiß weder ob das notwendig, noch erfolgreich war *g*

Liebe GrĂŒĂŸe

Peter
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Schachtelbahner » Dienstag, 12. MĂ€rz 2019, 12:30:08

Tacitus hat geschrieben:Hihi, jo Oliver, hast Recht, so kann man das natĂŒrlich auch sehen :-)

Hihi, jo Oliver, hast Recht, so kann man das natĂŒrlich auch sehen :-)

Und Nasen kann ich auch schon wie 'n großer:

Bild

Die langen Holzteile sind ja rel. dĂŒnn, da wollte ich von allen Seiten ersteinmal ordenlich Farbe draufklatschen, um ein Verziehen zu vermeiden, wenn ich das Styrodur großflĂ€chig einklebe.

Ich weiß weder ob das notwendig, noch erfolgreich war *g*

Liebe GrĂŒĂŸe

Peter


Hallo Peter,

sieht ja schön aus mit der Farbe nur den gewĂŒnschten Schutz bietet sie nicht. Wenn der Lageraum fecht genug ist verziehen sich die KĂ€sten auch mit der Farbe. Oliver mag das anders sehen, ist aber so.

LG
Kurt
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Tacitus » Dienstag, 12. MĂ€rz 2019, 18:50:55

Hallo Kurt,

Deine EinschÀtzung teile ich, und die vom Oliver kenne ich nicht.

Wie ich ja geschrieben habe, geht es mir ja primĂ€r darum, ein verziehen wĂ€hrend des Baus zu vermeiden, und nicht eine Lagerunempfindlichkeit fĂŒr feuchte Keller zu erzielen ;).

Das Dio wird ja zeitweise im Wohnzimmer, und die restliche Zeit im Vitrinenschrank im Arbeitszimmer zu stehen kommen, dass sind trockene und beheizte RĂ€ume ;).

Wo ich, möglicherweise unnötigerweise, ein Problem sehe, ist beim weiteren Bau, insbesondere beim Einschottern der Gleise, was ja eine feucht-fröhliche Angelegenheit sein soll, so mit vorher wĂ€ssern und dann den nassen Kleber noch dadrĂŒber, und beim großflĂ€chigen einkleben der HartschaumstĂŒcke gegen das Holz.

Warum ich so darauf rumreite:

FĂŒr meine ursprĂŒngliche kleine Testplatte hatte ich mir eine starke, mehrfach verleimte Sperrholzplatte besorgt, die auch schön gerade war. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich ganz nach Vorschrift Korkleber einseitig aufgetragen habe, und in das Kleberbett eine 4mm Korkplatte eingelegt habe.

Als das trocken, und der Kork fest mit dem Holz verbunden, war die Platte krumm wie eine Banane.

Das möchte ich gerade bei der Phographierstrecke tunlichst vermeiden. Ich habe jetzt halt schlicht die Hoffnung, dass die weiße Farbe den selben Effekt haben wird, wie es Tiefengrund gehabt hĂ€tte.

Wird es funktionieren, oder wĂŒrdet ihr mir noch zu einer anderen Vorbehandlung raten?

Liebe GrĂŒĂŸe

Peter
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Schachtelbahner » Dienstag, 12. MĂ€rz 2019, 20:20:17

Hallo Peter

Holzwerkstoff auf Holzwerkstoff hĂ€tte kein Verziehen der Testplatte bewirkt, ein anderer Werkstoff schon. Hier sind Unterschiedliche Spannungen die das verkrĂŒmmen bewirken. Jetzt sind Deine Trassenbretter an den Enden mit den Stirnbretter befestigt, da braucht man keine Bange zu haben, da verzieht sich nichts.

Auf meinen Modulen ist nichts vorgestrichen, verzogen hat sich bis heute beim Arbeiten nichts. Das Fixieren von Schotter ist bei mir auch sehr Feuchte Intensiv, kannst Du in meinem Video sehen, auch da ist nichts verzogen. Der Schotter soll auch nur angefeuchtet werden, nicht einschwÀmmen, das wird mit dem Kleber gemacht.

Ein Klebetipp fĂŒr den Hartschaum. Wasserhaltige Leime sind eigendlich ungeeignet, die trocknen sehr schlecht. Ich nehme, wenn es schnell gehen soll, Schmelzkleber, wenn ich Zeit habe Baukleber, aber nicht den Wasserhaltigen. Wasser braucht eine Ewigkeit bis Trocken und Hart ist.

Übrigens, unser FREMO Montantreffen war ein voller Erfolg, die Teilnehmer waren rundum begeistert. Auf der FREMO Seite wird bei Treffenberichte noch etwas erscheinen.

GrĂŒĂŸe
Kurt
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon oligluck » Donnerstag, 14. MĂ€rz 2019, 16:48:03

Moin,
ich bin ĂŒberrascht, was ich wie sehen mag :lwgsmiley:

Im Möbelbau, den wir hier nicht betreiben, werden Holzwerkstoffe grundsÀtzlich symmetrisch behandelt. Ob ich da nun Furnier aufleime oder Lack aufbringe, es hat immer beidseitig zu geschehen.

Bei Modulen/Segmenten ist das nun nicht gerade einfach zu bewerkstelligen, denn vermutlich kennt niemand jemanden, der seine Trasse auch von unten schottert - ich zumindest nicht, außer wenn ich mal wieder meiner Rechts-Links-SchwĂ€che zum Opfer falle :zunGe:

Acryllack, aber ebenso auch Kunstharzlack, schafft immerhin einen gewissen Schutz vor zu viel Feuchtigkeit; besser ist m.E. eine konstruktive BerĂŒcksichtigung, dafĂŒr reicht bereits das Einziehen von Spanten.
Was spÀter passiert, hat ein wenig was von "In'ch Allah": wechselnde Lufttemperatur und -feuchtigkeit beim Transport innerhalb der Wohnung oder auch zu Modultreffen sind vorab abzuwÀgen, so dass eine Schutzschicht, uns sei sie auch "nur" aus Acryllack, besser ist als gar nichts. Sieht zudem auch ganz nett aus :bigOK:

Ich nÀsse Schotter nicht vor, manch anderer schwört darauf, mit "entspanntem Wasser". Wie auch immer, das wÀre ein zarter Nebel, der das Holz nun nicht unbedingt in Panik versetzen sollte.
Und die Menge Schotterkleber ist zudem gering, so dass ich, statt akademische Nöte zu fabulieren, doch eher pragmatisch daran gehe. Wird schon gutgehen...

Gleiches gilt fĂŒr die Ausdehnung von Schienen: bei ΔT von 20° dehnt sich Neusilber um etwas 0,4mm/m aus: zurĂŒckspringende Schienenenden oder ein schmaler Trennschnitt hier und dort und der Drops ist gelutscht.
(wer im tiefsten Winter Module in den AnhĂ€nger stapelt und dann in einer ĂŒberhitzten Halle aufbaut, hat einfach zu spĂ€t angefangen, vorher nachzudenken)

Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon HF110c » Donnerstag, 14. MĂ€rz 2019, 18:26:37

Moin,

oligluck hat geschrieben:
...Im Möbelbau, den wir hier nicht betreiben, ...

ohweh, ganz dĂŒnnes Eis, Oliver...

Du weißt noch nicht, dass ich genau das vorhabe. Meine neue Anlage wird eine Synthese aus Apparatebau in Möbelverpackung. Anders bekĂ€me ich von meiner Frau kein Hp1 fĂŒr meine Anlage im Wohnzimmer.

Lieben Gruß

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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon oligluck » Donnerstag, 14. MĂ€rz 2019, 18:57:56

Und was genau ist an dem Eis nun dĂŒnn? :hpy:

Moba in ein MöbelstĂŒck einzubauen, ist kein Möbelbau.

Wo es nicht drauf ankommt, habe ich natĂŒrlich auch Konstrukte aus beschichteter Spanplatte. Diese dann allerdings "Möbel" zu nennen, mag zwar nach Ikea-Lesart zutreffen, verursacht jedoch spontan Beklemmung und der Fluchtinstinkt keimt auf.

In der Tat hatte ich ursprĂŒnglich mal die Idee, meine Module mit Vogelaugenahorn zu furnieren - Material und Möglichkeiten waren vorhanden.
Letztlich hat jedoch mein Phlegma obsiegt (rĂŒckblickend sehr vernĂŒnftig!).
DD-Lack drĂŒber und gut ist.

Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver
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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon HF110c » Donnerstag, 14. MĂ€rz 2019, 19:14:01

Das Eis wird m.Mn. genau dort dĂŒnn, wo du von einem schon fertigen bzw. bereits vorhandenem MöbelstĂŒck ausgehst, in das die neue Anlage eingebaut wird. Ein solches gibt es aber nicht. Also baue ich nicht nur die neue Anlage (Apparatebau), sondern muss das MöbelstĂŒck drumherum auch optisch passend zum neuen Mobiliar bauen. Aufgrund der Tatsache, dass meine Frau unbedingt weiße Hochglanzmöbel im Wohnzimmer haben wollte, komme ich an entsprechend beschichteter Spanplatte leider nicht vorbei. NatĂŒrlich wĂŒrde ich lieber in Massivholz bauen. Nur passt genau dieses nicht zum Rest des bereits vorhandenen Mobiliars, weshalb ich mich zwangslĂ€ufig an Spanplattenhaufen der skandinavischen HackbĂ€llchenbraterei orientieren muss. Da aber das zu erstellende MöbelstĂŒck eine völlige Eigenkonstruktion auf Maß wird, dĂŒrfte der Begriff Möbelbau durchaus angebracht sein.

Lieben Gruß

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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Tacitus » Freitag, 15. MĂ€rz 2019, 17:44:43

@Schachtelbahner: Hallo Kurt, danke fĂŒr Deine Tipps mit dem Kleber. Ich weiß gerade nicht, ober der Kleber, der mir zu den Platten verkauft wurde auf Wasserbasis arbeitet, aber ich schaffe gesundheitlich ja eh immer nur sehr kurze Bastelsessions, von daher spielen Trocknungszeiten eher eine untergeordnete Rolle fĂŒr mich, leider :/.
Ja, Deine Videos, vor allem die mit den Alterungen gefallen mir ziemlich gut! :-)

@oligluck &

@HF110c: Hallo ihr Beiden, ich muss ja ein wenig ĂŒber euren Austausch schmunzeln, kann aber nichts sachdienliches dazu beitragen, also halte ich es hier mit Dieter Nuhr und...

...baue an den Eisenbahnmöbeln weiter *g*

Ich habe was rausgefunden: wenn man eine Möglichkeit sucht, sich mal so richtig mit der besseren HÀlfte zu zoffen, ist ein Möglichkeit, und zwar mit Erfolgsgarantie, ohne besondere Vorkehrungen Styrodur mit Baukleber in Eisenbahnmöbel einzubauen *lach*.
Ich habe es geschafft, eine Jeans und den Couchtisch mal so richtig mit Kleber einzusauen. Gut, die Hose habe ich mittlerweile ausgewaschen, die Tischplatte kann ihre Mithilfe an folgendem Zwischenergebniss nicht leugnen:

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Re: Zweiteiliges Photodiorama

Beitragvon Tacitus » Samstag, 16. MĂ€rz 2019, 14:15:53

Stydrodur die 2. Noch nicht weiter spannend:

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