Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon Majordomus » Donnerstag, 11. Dezember 2014, 13:59:33

Hallo, Franz-Peter...

Der MZZ-Hintergrund mit den GebĂ€uden ist so verkehrt gar nicht... tatsĂ€chlich mit GrĂŒn aufgelockert, hat der durchaus seine Berechtigung.
Bei Fototapeten sehe ich hÀufig die Schwierigkeit, dass sie durch die Aufnahme automatisch eine Fluchtpunktperspektive entwickeln... Bei weiten Landschaften kann das noch angehen aber bei GebÀuden hast du wieder das Problem, was die MZZ-Kulissen nicht haben.

Bei meinem Londondiorama habe ich seinerzeit darauf geachtet, Fotos von StrassenzĂŒgen zu haben, die "linear" aufgenommen wurden, d. h. Fassaden ohne Verzerrungen frontal fotografiert...

Mit etwas Recherche im Netz wird man immer fĂŒndig (gute Quellen sind: ImmobilienverkĂ€ufer/ -ExposĂ©s, Denkmallisten von StĂ€dten)

Gerade bei unterschiedlichster Bebauung, wie bei dir in der Bahnhofsstraße, mĂŒsstest du eigentlich fĂŒndig werden.
Wenn du genĂŒgend Bilder gesammelt hast, kannst du diese dann individuell (auf Pappen oder andere dĂŒnne TrĂ€germaterialien aufgetragen) passend hin und her schieben, bis es letztendlich ĂŒberzeugt, und am Hintergrund befestigen...

Meine langfristige Planung fĂŒr den Abschluss meiner Diorama-Kante habe ich mir zumindest genauso vorgenommen.

Wahrscheinlich wird das bei deinem Hintergrund nicht mehr funktionieren aber falls doch, wĂŒrde ich eine kleine LĂŒcke zur Wand lassen und die Kulisse (auf separatem TrĂ€ger!) an einer Leiste (klemmbar?)befestigen und zwischen Wand und KulissenrĂŒckseite LED-Beleuchtung installieren.

Gerade bei Nachaufnahmen fĂ€llt mir auf, dass die 2D-HintergrĂŒnde immer im Dunkel sind.
Weitergedacht sind dort aber ja noch Straßen, Lampen, etc., die einen Widerschein haben...

Im gĂŒnstigsten Fall bestĂŒnde sogar die Möglichkeit einzelne Fenster der Hintergrundkulisse durchscheinend zu lassen, was einen zusĂ€tzlichen, realistischeren Effekt gĂ€be (Beleuchtung wĂ€re ja bereits vorhanden)...

Falls mein ErklĂ€rungsversuch zu unklar sein sollte, dann wĂŒrde ich mich gerne anbieten, einen Testaufbau dieser Idee -bei Interesse- anzufertigen und fotografisch abzulichten...

Gruß, Heiko aus DO (der schon immer fasziniert war, Weite zu suggerieren, wo keine ist!)
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Montag, 22. Dezember 2014, 20:11:50

Hallo Heiko,
danke fĂŒr deine ausfĂŒhrlichen Gedanken zum Hintergrund. Ich sehe es auch so, dass gerade bei GebĂ€uden die MZZ-Kulissen einen großen Vorteil durch die fehlende Fluchtpunktperspektive haben. Das ist bei Fotos normalerweise nicht so. Dazu mĂŒsste das GebĂ€ude aus sehr großer Entfernung aufgenommen sein, was aber meist gar nicht möglich ist. Vermutlich werde ich bei den (nahen) GebĂ€uden bei MZZ bleiben, und bei der Landschaft irgendwann auf Fototapete umsteigen.
Ich hatte auch schon ĂŒberlegt, die eigenen ModellhĂ€uschen vor dem endgĂŒltigen Einbau aus entsprechender Perspektive zu fotografieren, und daraus dann die Dachlandschaft des Hintergrundes zusammenzusetzen. Das sollte dann optisch eigentlich perfekt passen. Bei den ModellhĂ€uschen lĂ€sst sich das mit dem großen Abstand beim fotografieren leichter realisieren. Mal sehen, vielleicht versuche ich das wirklich mal.

Deine Ideen zur Beleuchtbarkeit des Hintergrundes sind auch interessant. Denn es stimmt – bei den meisten Nachtaufnahmen von MoBa's fehlen die Lichter auf dem Hintergrund.
Auch wenn ich solche Nachtaufnahmen – wenn sie gut gemacht sind – schon sehr schön finde, habe ich mich bei meiner Anlage bewusst fĂŒr den 'Tagbetrieb' entschieden. Da wird es keine Nachtaufnahmen geben, und daher brauche ich das auch beim Hintergrund nicht vorzusehen. Man muss nicht alles haben/machen.

In letzter Zeit war/ist bei mir gesundheitlich irgendwie 'der Wurm drin'. Deshalb ist es in Westal bisher auch nicht weitergegangen.
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Freitag, 30. Januar 2015, 23:35:00

Hallo,
bei meinem kleinen StÀdtchen ist es noch nicht wesentlich weiter gegangen :wAll1:

Ich wollte aber schon immer mal ein Video ĂŒber das Stellwerk in Westal drehen. Nachdem ich inzwischen einen leistungsfĂ€higeren PC habe, und auch einen neue Schnittsoftware, habe ich mich mal daran gemacht :bueRo: .
Hier ist das Ergebnis. Das die ZĂŒge noch durch viel 'rohe Landschaft' rollen mĂŒsst ihr beim Anschauen halt akzeptieren :zwnk: . Meine Anlage ist eben noch eine große Baustelle :roll: . Vielleicht gefĂ€llt's ja trotzdem :mrgreen:
Aber Vorsicht: Das Video ist 12 Min lang :mk5: Und es zeigt nur die Grundfunktionen... (aber auch ein paar ZĂŒge :hppy2: )


GrĂŒĂŸe aus Franken
Franz-Peter

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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Donnerstag, 18. Juni 2015, 10:20:05

mannisid hat geschrieben: jetzt wirds aber mal Zeit, das hier etwas Neues kommt.
Mmmmh - ja Andreas... irgendwie hast Du schon recht. Aus verschiedenen GrĂŒnden war die letzte Zeit bei mir ziemlich Moba- und vor allem auch ForenmĂŒdigkeit ausgebrochen. :rollEyes:
Aber ich werde mich bessern ... ein bisschen ist es auch vorwÀrts gegangen. so sind jetzt z.B. alle Signale an beiden Bahnhofsköpfen in Betrieb - also immerhin etwas :hppy2:.

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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon Atlanta » Donnerstag, 18. Juni 2015, 13:41:04

Moin Franz-Peter,

vergiß nicht die Schutzgitter vor die Fenster des Stellwerkes zu GLeisseite anzubringen, so wie im Bahnhof Cölbe bei Marburg/Lahn. Dort stand auch das Stellwerk vorher, bevor die Main-Weser-Bahn elektrifiziert wurde.

:mx7:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Donnerstag, 18. Juni 2015, 16:22:35

Hallo Ingo,
ja, beim Bausatz sind Schutzgitter dabei. Die werde ich aber nicht anbringen - die sind so grob, da wĂŒrden die Stellwerker nicht mehr viel von den ZĂŒgen sehen.
Man sieht die auch eher selten an Stellwerken. Beim Original waren sie wohl nur angebracht, weil in Cölbe das Stellwerk extrem nah am Gleis stand [klick]. Da hÀtte der Stellwerker fast mit der Hand an den Stromabnehmer einer vorbeifahrenden Lok langen können Bild .
GrĂŒĂŸe aus Franken
Franz-Peter

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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon Atlanta » Donnerstag, 18. Juni 2015, 17:51:08

Hallo Franz-Peter,

jepp ich kenne das Stellwerk, wenn der Nahverkehrszug von Treysa nach Marburg/Lahn ĂŒber Neustadt (Hessen), Stadtallendorf, Kirchhain (bez. Kassel), Anzefahr, BĂŒrgeln, Cölbe (Nord) in Cölbe einfuhr kam man immer sehr dich auch am Stellwerk vorbei, das ist mir bestens bekannt. Von einem Schulfreund der Vater tat dort hĂ€ufig Dienst und wir besuchten ihn hin und wieder im Stellwerk.
Aus dem "gemeinen" Signalbuch die weiße Hand in auf blauem auf der Spitze stehenden Quadrat = "Fahrspannung ist von Hand zu prĂŒfen!" Ohne die Schutzgitter vor den Fenstern trĂ€fe das durchaus zu.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Donnerstag, 02. Juli 2015, 15:41:00

Hallo,
anbei noch ein paar Fotos zur Entstehung des Bereichs um das StellwerksgebÀude des Fdl.

Hier ist das GebÀude schon farblich behandelt, und das GelÀnde grob geformt:
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Das erste GrĂŒn wird aufgebracht:
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Wieder mit Stellwerk, und etwas bearbeiteter Horizontlinie am Hintergrund. Ob der aber so bleibt :roll: .
Zwischen GelÀnde und hinterer Wand lasse ich immer einen Spalt von ca. 5mm, so dass der Hintergrund auch spÀter noch getauscht werden kann.
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Die Sicht aus dem einfahrenden Zug:
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Und die 2. Lage GrĂŒn ist drauf :D
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Es sprießt weiter...
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Da es sich um ein elektromechanisches Stellwerk handelt, gibt es natĂŒrlich keine Gruppenablenkung, stattdessen elektrische SchaltkĂ€sten.
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ok,ok, das GelÀnder ist noch seeehr neu - aber das verwittert schon noch ..... :zwnk:

Und so sieht's derzeit aus:
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon MicroBahner » Freitag, 24. Juli 2015, 18:42:13

Hallo,
mal wieder ein kleines Lebenszeichen von mir. Derzeit ist ja auch nicht gerade Hochsaison fĂŒr unser Hobby - obwohl - wenn's zu heiß ist, ist der Keller ein durchaus angenehmer Aufenthaltsort :mx7: .

@Andreas: Der Hintergrund ist eine Mischung aus einem zugeschnittenen Fotohintergrund und MZZ Elementen. So richtig ĂŒberzeugt er mich auch noch nicht. Das kann aber alles noch jederzeit ausgetauscht werden.

Nach dem Umfeld des Stellwerks ging es am hinteren Anlagenrand hinter dem Bahnsteig weiter. Dort soll eine kleine gepflasterte Zufahrtsstraße zum Holzhandel entstehen. Da das Ritzen bisher nicht so meins ist, und ich am hinteren Rand auch nicht so einen Aufwand treiben wollte, habe ich mich fĂŒr das Faller Straßenpflaster entschieden.
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Das ist eine geprĂ€gte dĂŒnne Hartschaumplatte. Sie lĂ€sst sich sehr exakt schneiden, so dass auch Straßenbögen aus entsprechenden Segmenten kein Problem sind. Bei mir verschwenkt die Straße am Anfang leicht. Deshalb wurden entsprechende Segmente ausgeschnitten, und auf einen dĂŒnne Pappe als TrĂ€ger aufgeklebt.
Leider hat die Folie einen entscheidenen Nachteil: Durch die sehr rauhe OberflÀche, ist eine nachtrÀgliche Farbbehandlung recht schwierig.
Aber es gibt eine Lösung: Die Folie wird zunĂ€chst mit ganz normaler Vorstreichfarbe/Grundierung aus dem Baumarkt behandelt. Diese Farbe hat recht 'fĂŒllende' Eigenschaften und fĂŒllt die feinen Schaumstoffporen aus, so dass sich eine wesentlich glattere OberflĂ€che ergibt. Die lĂ€sst sich dann mit den ĂŒblichen Methoden FĂ€rben und altern.
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Diese Behandlung sollte aber auf jeden Fall erst nach dem Zuschneiden und Zusammensetzen der Segmente erfolgen. Auch die Unterseite muss gestrichen werden, um ein zu starkes Verziehen zu vermeiden.
Gewölbt soll die Straße zwar sein, aber sie wölbte sich leider genau falsch herum. Ich habe deshalb nach dem 1. Anstrich mittig einen dicken Draht unter der Pappe befestigt, und die Pappe am Rand auf dem Arbeitstisch befestigt.
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Dann kann sie sich beim Trocknen nicht mehr verziehen, und man kann in Ruhe an die farbliche Behandlung gehen.
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Zum Schluß noch weiße Pulverfarbe (von KĂŒnstlerkreide abgeschabt) mit einem einem harten Borstenpinsel eingebĂŒrstet.
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Dann kann die so vorbereitete Straße in die Anlage eingebaut werden. Geklebt habe ich das ganze mit einem pastösen Styroporkleber, der die HohlrĂ€ume durch die Wölbung ĂŒberbrĂŒcken kann. Kleine Dellen beim AndrĂŒcken machen nichts, denn so eine Straße ist auch 'in Echt' alles andere exakt eben.
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Hier ist die ĂŒberstehende Pappunterlage schon mit GelĂ€ndespachtel abgedeckt. Die Platten rechts an der Wand dienen als Abstandshalter dazu, die LĂŒcke zwischen GelĂ€ndehaut und Wand sicherzustellen. Das ist wichtug, um den Hintergrund spĂ€ter noch tauschen und anpassen zu können. Ausserdem verhindern sie, dass der Hintergrund verschmutzt wird.
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Eigentlich hĂ€tte man auch noch den Rand der Pflasterstraße mit Randsteinen oder 2 Reihen gerade gesetzte Steine gestalten können. Da hab' ich aber zu spĂ€t dran gedacht. Da es sich aber um eine wenig befahrene Zufahrt handelt, werde ich den Rand etwas von der Vegetation ĂŒberwuchern lassen ( so etwas wie hier ) - dann sĂ€he man die Randsteine eh nicht mehr.

Die Folie ist sicher nicht so perfekt wie eine gut geritzte Gipsstraße, aber immer noch besser als eine schlecht geritzte :rollEyes: .

Als nĂ€chstes geht es dann an die BegrĂŒnung der Randstreifen.
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Re: Westal - ein kleiner Bahnhof irgendwo...

Beitragvon Manuela » Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:01:04

MicroBahner hat geschrieben:
Die Folie ist sicher nicht so perfekt wie eine gut geritzte Gipsstraße, aber immer noch besser als eine schlecht geritzte :rollEyes: .

Als nĂ€chstes geht es dann an die BegrĂŒnung der Randstreifen.


Ich finde die Strasse sehr gelungen und das Ritzen ist nicht jedermanns Sache. Ich hab meine Ladestrasse auch aus solchen Schaumplatten geschnitten, die ich dann farblich behandelt habe und ich bin zufrieden.
Ich finde Deine ganze Anlage richtig gut, Hut ab vor solch einem großen Projekt :bigOK: , ich wĂ€re froh, meinen Kleinstadtbahnhof hinzukriegen.
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