Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Atlanta » Samstag, 25. April 2015, 17:21:27

Hallo Carsten und Norbert,

das Dilemma lieg meines Erachtens in den so vielfach praktizierten "Gewohnheiten" des "kassischen" Modellbahnbaus, so daß ungewöhnliche Lösungen befremdlich wirken und sehr oft zum Anstoß von ablehnender Kritik fĂŒhren.

Man hat bei DachschrĂ€gen das Problem, daß es im Hintergrund niedrig ist und vorne recht gut fĂŒr höhere Bauten. Meistens werden Bahnhofe weiter vorne dargestellt mit zum Hintergrund liegenden BahnhofsgebĂ€ude, sehr selten werden HĂ€user oder Stadtbauten davor errichtet, selbst mit der Botanik tut sich der Modellbahner sehr oft schwer, was die uneingeschrĂ€nkte Sicht auf die Gleisanlagen "verstellt" bzw. verdeckt.

Erlaubt ist, was einem selbst gefĂ€llt, man selbst erbaut sich sein Eisenbahnimperium und baut in erster Linie nicht fĂŒr andere Personen, außer man baut in einer Modul- oder Segmentgruppe oder fĂŒr einen Klub oder Verein.

Es gibt nur noch wenige Ortschaften, wo Bahnhofe außerhalb der zentralen Bebauung des Ortes liegen, in frĂŒheren Epochen war das aber anders, da wurden Bahnhöfe in der NĂ€he von Ortschaften angelegt, im Zuge der Stadtentwicklung aber zunehmend von der örtlichen Bebauung umschlossen.

Selbst bei der Straßengestaltung von gibt es zwei wesentliche Bauarten die sowohl beim Vorbild, als auch im Modell anzutreffen sind, wovon eine, eher selten im Modell dargestellt wird und wenn dann nicht beidseitig vom Bahnhof.

Straße mit einseitiger Bebauung, also Fassaden in Richtung Gleisanlagen.
Straße mit beidseitiger Bebauung, also die RĂŒckseiten der gebĂ€ude zeigen in Richtung Gleisanlagen und lediglich beim EmpfangsgebĂ€ude entsteht so ein kleiner Platz ein sogenannter "Hof" mit Bahnbauten.

Steht man vor einer Anlage, welche sich unter einer DachschrĂ€ge befindet, schweift der Blick nach unten, so daß man eigentlich immer auf die DĂ€cher der GebĂ€ude sehen könnte. Man kann die hinteren GebĂ€ude eben gerade so niedrig halten, daß sie unter die DachschrĂ€ge passen, etwas grĂ¶ĂŸere GebĂ€ude davor, abgelöst vom Bahnhof mit den Gleisanlagen und davor,...auch einige GebĂ€ude, denn man hat ja irgendwo immer die Paradestrecke, die muß eben nicht zwangslĂ€ufig im Bahnhofsareal liegen. Der Einwand, man möchte den freien Blick auf die Weichen haben, trifft bei Rangieranlagen eher zu und ist durchaus berechtigt, ein guter Fahrdienstleiter, weiß aber wo seine Weichen liegen und wie lang seine Gleise sind, ebenso der LokfĂŒhrer des einfahrenden Zuges und auch der örtliche Rangierleiter. Als Modellbahner "verkörpert" man alle diese Beriebsorgane in einer Person.

Bei "kluger" Gestaltung des Stellwerkes kann man auf Ruckmeldeeinrichtungen verzichten, denn Schalter in der Anordnung von HebelbĂ€nken, ermöglichen die "RĂŒckmeldung" ohne speziell RĂŒckmeldeleuchten verbaut zu haben. Die Hebelstellungen ermöglichen es den Stellzustand der Weichen und Signale, zuverlĂ€ssig anzuzeigen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Sonntag, 23. Oktober 2016, 15:40:53

Hallo Leute,

nach gewisser Abstinenz bin ich ich wieder am Thema dran - mit dem Herbst ist ja auch wieder Saisonanfang, und im Sommer habe ich HĂ€uschen gebastelt. :hpy:

smStellprobe Stadt v2 (1).jpg
smStellprobe Stadt v2 (1).jpg (328.11 KiB) 207-mal betrachtet


Den Gleisplan habe ich insbesondere in der Richtung ĂŒberarbeitet, daß ich mal testen wollte, wieviel Freiraum ich außerhalb des Bahnhofs noch rausholen kann. Bei der obersten Stellprobe habe ich noch die Gleisanlage der alten Version berĂŒcksichtigt. Die BahnsteiglĂ€nge soll bei 2,8m bleiben, so ungefĂ€hr könnte das funktionieren:

smDachbodenbahn v14-alternativ mehr Landschaft.jpg
smDachbodenbahn v14-alternativ mehr Landschaft.jpg (63.69 KiB) 207-mal betrachtet


Im Gegensatz zum ersten Eindruck ist mein Rocoladekran nur fĂŒr ein Gleis geeignet, den wollte ich erstmal wiederverwenden. Hauptaugenmerk wĂ€re fĂŒr den Anfang auch erstmal der Bau des Segments ganz rechts, wo die Stadt in ein Industriegebiet ĂŒbergeht, trennend wird hier ein BahnĂŒbergang wirken. Die GebĂ€ude sind im Plan noch nicht fix, das mache ich lieber real mit Stellproben als am PC!

Kann das so funktionieren?
Viele GrĂŒĂŸe
Carsten
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