Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Freitag, 13. Februar 2015, 15:03:06

Moin Oliver,

ich freue mich doch ĂŒber jede UnterstĂŒtzung, und sei es "nur" moralische! :mx7:
In letzter Zeit hat sich noch nicht viel getan - aber heute habe ich die letzten zwei EW3-links Weichen bestellt. Ein geeignetes EG muß ich mir noch suchen, damit die Aufteilung zu den Gleisen paßt.

Und da ich die Betonschwellen teilweise auch noch in einzelnen StrÀngen nachgekauft habe, kann ich mich zumindest schon mal mit der Alterung derselben auseinandersetzen - lassen wir es mal ruhig angehen! :ah49:
Viele GrĂŒĂŸe
Carsten
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Atlanta » Freitag, 13. Februar 2015, 16:14:25

Hallo Carsten,

wenn du dir ein passendes EG ausgesucht hast, gebe ich dir den Tip, die Katalognummer mit den Preislisten von Heller Modellbahn in Ahrensburg abzugleichen, denn vielfach lohnt sich das Bestellen bei denen, selbst wenn noch Porto und Verpackungskosten hinzukommen. :mx16:

Unter UmstĂ€nden könnten die gĂŒnstiger sein, als dein ModellbahnhĂ€ndler deines Vertrauens. :mx46:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Dienstag, 17. Februar 2015, 18:31:57

Hallo Ingo,

so ganz geht das auch noch nicht mit dem passenden EG voran - vom Stil mag ich solche von Auhagen z.B.:
http://www.modellbahnshop-lippe.com/pro ... odukt.html

Oder ich nehme sowas und baue da ein Flachbach drauf, und dann kommt das mittig vorm Inselbahnsteig, also mehr als Relief an die Wand. Ich weiß, daß ist eigentlich fĂŒr Hochbahnen! :mx16:
http://vampisol.de/index.php?a=267


Damit Ihr nicht denkt, ich mache gar nichts mehr - momentan ĂŒbe ich Gleise altern, aktuell kĂ€mpfe ich damit, die ideale Grundierung zu finden, die am Besten airbrushfertig kommt, aber auch ein bißchen kratzfester ist (sorry, habe ich vorm fotografieren schon getestet) als die von Vallejo:

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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon oligluck » Dienstag, 17. Februar 2015, 19:39:18

:mk2: Moin Carsten,
und ich dachte schon, du machst nichts mehr :zunGe:

Ich bin baff erstaunt (habe es schon "nebenan" gelesen), dass die hochgelobten Vallrjo-Farben nicht so gut halten sollen.
FĂŒr eigene Versuche, meinetwegen mit vorher abgewaschenen SchwellenbĂ€ndern, gab es noch keine Gelegenheit.
Irgendwie wĂŒnsche ich mir die stinkigen Revell Airbrushfarben zurĂŒck...

Meinst du, es wĂŒrde helfen, die SchwellenbĂ€nder zumindest mit lösemittelhaltiger Grundierung zu maltrĂ€tieren?
Nach dem Durchtrocknen könnten ja dann wieder Acrylfarben zum Einsatz kommen?!


Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Dienstag, 17. Februar 2015, 21:09:51

Moin Oliver,

:hammernagel: Du weißt doch - stets bemĂŒht, und doch nichts auf die Reihe gekriegt! :frech:

Problem ist ja wohl nur den Untergrund zu schaffen - wenn ich eine vernĂŒnftige Grundierung finde, klappt das bestimmt auch mit den Vallejos. Ich mag die noch nicht aufgeben, das Handling ist ja erste Sahne. Und auch wenn es jeder Lackierer zu Recht empfiehlt, möchte ich ungern alle Schwellen und Weichen vorher entfetten.

Mit lösemittelhaltiger Grundierung klappt das bestimmt, aber das mag ich meiner Airbrush nicht zumuten. Noch suche ich andere Alternativen!

Zumindest hĂ€lt Revell schon besser - es muß ja nun auch nicht jeden Fingernagelangriff ĂŒberstehen, bei der feinen Maserung ist das auch schwierig, aber noch geht mir das zu leicht. Schließlich soll die Anlage ja auch zwanzig Jahre halten, ohne das ĂŒberall der Lack ab ist - wer will schon alle eingeschotterten Schwellen dann nacharbeiten?!?
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Dienstag, 31. MĂ€rz 2015, 21:18:20

Nachdem ich frisch aus dem Urlaub zurĂŒck bin, habe ich mich auch mal wieder an den Plan gesetzt, und möchte mal einen Zwischenstand prĂ€sentieren.

Einerseits wollte ich mehr weniger gleislastige FlĂ€chen haben, jetzt steht rechts ein ganzes Segment auf 1,7m Breite fĂŒr Bebauung frei, und wird nur eingleisig durchfahren.
In den beiden linken Segmenten kann ich die Tiefe erhöhen, hier ist mehr Platz zum Durchgehen! DafĂŒr muß meine Heimcomputerecke mit dem kleinen Fernseher halt einen Raum weiter.

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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon burgkim » Mittwoch, 01. April 2015, 07:13:33

Hallo, Carsten,

jetzt will ich meinen Senf zu Deiner Planung geben.

Punkt 1: Nicht die gesamte LĂ€nge fĂŒr den Bahnhof zu verwenden finde ich sehr gut. Manchmal ĂŒberladen Modellbahner zu gerne ihre Anlage. Die Gefahr ist bei Dir bisher noch nicht gegeben.

Punkt 2: Der Bahnhof gefĂ€llt mir ausgesprochen gut. Er wirkt großzĂŒgig und fasst selbst etwas lĂ€ngere ZĂŒge. NatĂŒrlich verstĂ€rkt sich die Wirkung, wenn die ZĂŒge eher etwas kĂŒrzer bleiben.

Punkt 3: Kritikpunkte gibt es aber trotzdem. Jeder Bahnhof hat/hatte seinen eigenen OrtgĂŒteranlage. Die fehlt bei Dir praktisch ganz. Denn die Gleisanlagen fĂŒr den Hafen werden auch nur fĂŒr den gebraucht.

Punkt 4: Der Hafen ist in meinen Augen zu groß geraten, denn fĂŒr beispielsweise nur 3 Schiffe braucht es auch entsprechende Gleisanlagen. Die Gleise zum Rangieren sind zwar vorhanden, aber dafĂŒr fehlen Umfahr- und Aufstellgleise praktisch völlig. Probiere es mal aus, entweder gedanklich oder real mit Waggons. Du kannst auf den wenigen Gleisanlagen Dich kaum bewegen, wenn dort Wagen stehen. Hier fehlen dazu auch Abstellgleise, die bei einem Hafen dieser GrĂ¶ĂŸe immer zu finden sind.

Punkt 5: Als weiteres Gleis fehlen an beiden Enden der Hafengleisanlagen die Ausziehgleise. HierfĂŒr könnte man natĂŒrlich die Streckengleise verwenden, aber dies geht nur bei einer kleinen Nebenbahn. Dazu bedarf es dann eines Stellwerks samt Hafenmeisterei.

Punkt 6: Auf der FlĂ€che, die Du bebauen willst passt meine Erachtens entweder nur ein kleiner Durchgangsbahnhof samt OrtsgĂŒteranlage hin, oder Du baust einen Hafensnschluss und verzichtest auf den Bahnhof. Ansonsten hast Du Platzprobleme.

Punkt 7: Falls Du trotzdem das Thema Hafen und Bahnhof kombinieren willst, dann solltest Du meines Erachtens nur einen ganz kleinen Hafen abbilden, quasi circa ein Drittel der jetzt sichtbaren FlĂ€che. Mehr als ein Schiff legt dann nicht an und dafĂŒr wĂŒrden dann auch die Gleisanlgen ausreichen.

Diese Punkte waren mir jetzt aufgefallen und ich stelle sie einfach mal so zur Diskussion. SelbstverstÀndlich kannst Du bauen wie Du willst, aber ich denke, dass Du ja Input haben willst, damit wir Dich auf Unstimmigkeiten oder Verbesserungen hinweisen.
... liebe GrĂŒĂŸe von der Alb

Thomas
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Mittwoch, 01. April 2015, 08:52:53

Moin Thomas,

also vorab erstmal ganz lieben Dank fĂŒr Deine ausfĂŒhrlichen Kommentare! Gerade auch die Kritiken brauche ich um so mehr - zumal ich ja selbst das GefĂŒhl habe, das es so noch nicht ganz rund ist, und ich darum auch noch nicht anfangen kann zu bauen.
Wobei mir letzteres besser liegt als die Planungen - wobei diese gar nicht durchdacht genug sein kann, das spart einen nĂ€mlich jede Menge Streß beim Bauen, das soll ja nun ein entspannendes Hobby bleiben!

Punkt 1: Nicht die gesamte LĂ€nge fĂŒr den Bahnhof zu verwenden finde ich sehr gut. Manchmal ĂŒberladen Modellbahner zu gerne ihre Anlage. Die Gefahr ist bei Dir bisher noch nicht gegeben.


Zuletzt ist es mir bei Citybahner seinen Dioramen aufgefallen - das ganze drumherum macht ja erst die Seele aus. Die fahrenden ZĂŒge sind fĂŒr mich das, was es lebendig macht, aber Landschaft & HĂ€user machen es erst richtig schön.

Punkt 2: Der Bahnhof gefĂ€llt mir ausgesprochen gut. Er wirkt großzĂŒgig und fasst selbst etwas lĂ€ngere ZĂŒge. NatĂŒrlich verstĂ€rkt sich die Wirkung, wenn die ZĂŒge eher etwas kĂŒrzer bleiben.

Der acht Personenwaggons-Zug ist auch eher das theoretische Maximum - mein Rheingold-Sonderzug soll sich auf sieben Waggons beschrĂ€nken, und die GanzzĂŒge fahren eh durch. Und irgendwann brauche ich noch den fĂŒnften DoSto von Hobbytrade, wenn sich die Chance mal ergibt. Ich mag auch gerne den freien Raum!

Punkt 3: Kritikpunkte gibt es aber trotzdem. Jeder Bahnhof hat/hatte seinen eigenen OrtgĂŒteranlage. Die fehlt bei Dir praktisch ganz. Denn die Gleisanlagen fĂŒr den Hafen werden auch nur fĂŒr den gebraucht.

Da muß ich mir Beispiele anschauen - in diesen Dingen bin ich leider nicht firm.

Punkt 4: Der Hafen ist in meinen Augen zu groß geraten, denn fĂŒr beispielsweise nur 3 Schiffe braucht es auch entsprechende Gleisanlagen. Die Gleise zum Rangieren sind zwar vorhanden, aber dafĂŒr fehlen Umfahr- und Aufstellgleise praktisch völlig. Probiere es mal aus, entweder gedanklich oder real mit Waggons. Du kannst auf den wenigen Gleisanlagen Dich kaum bewegen, wenn dort Wagen stehen. Hier fehlen dazu auch Abstellgleise, die bei einem Hafen dieser GrĂ¶ĂŸe immer zu finden sind.
Absolut mein Fehler, das war der letzte Akt gestern abend, und es ist mit mir durchgegangen. Vielleicht ist es aber auch ein Zeichen, daß ich das Hafenprojekt auf spĂ€ter/in einem anderen Dachbodenbereich verschieben sollte, wenn es mich nochmal ĂŒberkommt?!

Punkt 5: Als weiteres Gleis fehlen an beiden Enden der Hafengleisanlagen die Ausziehgleise. HierfĂŒr könnte man natĂŒrlich die Streckengleise verwenden, aber dies geht nur bei einer kleinen Nebenbahn. Dazu bedarf es dann eines Stellwerks samt Hafenmeisterei.

Punkt 6: Auf der FlĂ€che, die Du bebauen willst passt meine Erachtens entweder nur ein kleiner Durchgangsbahnhof samt OrtsgĂŒteranlage hin, oder Du baust einen Hafensnschluss und verzichtest auf den Bahnhof. Ansonsten hast Du Platzprobleme.

Du hast da schon einige Punkte - wie eben schon erwÀhnt, ist es vielleicht doch eine Option, erstmal auf den Hafen zu verzichten? Man will ja immer zuviel auf einmal, und den Bremer Hauptbahnhof kriege ich leider auch nicht drauf, wobei ich das auch gerne hÀtte! :mx13:
Schwebt Dir zufĂ€llig ein Gleisplan/Vorbild vor, das hier passen könnte? Oder noch besser, was man am bestehenden Gleisplan umstricken könnte, wenn der Hafen rausfliegt und entsprechend die OrtsgĂŒteranlage entsteht?

Punkt 7: Falls Du trotzdem das Thema Hafen und Bahnhof kombinieren willst, dann solltest Du meines Erachtens nur einen ganz kleinen Hafen abbilden, quasi circa ein Drittel der jetzt sichtbaren FlĂ€che. Mehr als ein Schiff legt dann nicht an und dafĂŒr wĂŒrden dann auch die Gleisanlgen ausreichen.


Das ist auch eine Option, aber alternativ ohne Hafen ist auf jeden Fall zu ĂŒberlegen!
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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon Spektakulum » Mittwoch, 01. April 2015, 09:48:04

Moin,

nur als Zwischenstand ein entschĂ€rfter Hafen, ist jetzt wieder auch so wie ursprĂŒnglich geplant. An den anderen Punkten arbeite ich, beziehungsweise bin fĂŒr viel Input offen!

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Re: Mein neues Projekt - "Dachbodenbahn Norddeutschland"

Beitragvon burgkim » Mittwoch, 01. April 2015, 17:36:14

Hallo, Carsten,

ich habe versucht einen kleinen Hafen einzubinden, bin aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Auch Deine Planung dahingehend befriedigt mich nicht wirklich. Aber warum mĂŒssen wir hier ĂŒberhaupt einen Hafen einplanen? Du sagst selbst, dass Du noch weiteren Platz hast. Also wĂŒrde ich das Thema hier erst einmal beenden.

Was bleibt ist dann ein einfacher kleiner Durchgangsbahnhof. DafĂŒr habe ich mal schnell - "quick and dirty" - ein paar Varianten geplant, wobei ich Deinen Grundgedanken immer behalten habe. FĂŒr alle Varianten gilt: E = EmpfangsgebĂ€ude, G = GĂŒterschuppen, R = Rampe.

Von Variante zu Variante habe ich immer etwas an Gleisen und Weichen eingespart. Geblieben ist die Variante, die mir bei dem zur VerfĂŒgung stehenden Platz am besten gefĂ€llt, aber dies ist reine Geschmackssache. Die erste Variante ist die minimaliste Variante, die untere die Betriebsintensivste.

GrundsÀtzlich haben alle Varianten ihre Vor- und Nachteile. Hier kommt es auf den Geschmack und den Betriebswillen des Erbauers an.
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