Die OberpfÀlzer Mittelfranken

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Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon MP3105 » Freitag, 24. Juli 2015, 00:07:14

Hallo liebe Modellbahner.
Hier stelle ich jetzt mein erstes Modellbahnprojekt vor.

Mein Gleisplan habe ich nach vielen Versuchen fertig gestellt.
Die Anlage wird eine Dachbodenbahn in U-Form.
Der erste Schenkel hat ein Ausmaß von 5548mm x 1250mm
Der zweite Schenkel hat eine GrĂ¶ĂŸe von 4429mm x 1250mm. Dort befindet sich am Ende ein Schornstein.
Das ganze U hat eine Breite von 3201mm.

Die zweigleisige Hauptbahn soll einer Fahrt mit einem ICE auf Gleis 1 dienen und evtl. einer Regionalbahn auf Gleis 2.
Die Nebenbahn dient einem Pendelverkehr mit einem (oder auch mehreren) GĂŒterzug.

Der Gleisplan erstreckt sich ĂŒber 3 Ebenen.
Ebene 0 ist im nicht sichtbaren Bereich und wird von der Nebenbahn in einer Art Wendel genutzt.
Ebene 1 stellt einen Schattenbahnhof dar und befindet sich nur zu einem ganz kleinen Teil im sichtbaren Bereich in der zweigleisigen Hauptbahn.
Ebene 2 ist die sichtbare Ebene und wird nur im rechten unteren Bereich von einem Berg verdeckt.
Sie wird sowohl von der Neben- wie auch von der Hauptbahn befahren.

Erstellt wurde der Gleisplan mit Rocoline Gleismaterial.
Gesteuert soll die Anlage spÀter voll automatisch. Es soll aber auch ein manuelles eingreifen möglich sein.
Der kleinste Radius im Gleisplan entspricht R4 (481,2mm).
Zuletzt geÀndert von MP3105 am Freitag, 24. Juli 2015, 00:44:32, insgesamt 1-mal geÀndert.
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelframkrm

Beitragvon MP3105 » Freitag, 24. Juli 2015, 00:19:36

Mein Gleisplan wollte ich hier eigentlich mit anfĂŒgen.

Leider klappt das aufgrund der hohen Pixelzahl nicht.

Also muss ich mich erst mal mit diesem Problem auseinander setzen.

Ich hoffe ich kann die Bilder möglichst schnell nachreichen.

Gruß
Michael
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon Atlanta » Freitag, 24. Juli 2015, 02:47:05

Hallo Michael,

wir empfehlen immer einen extrnen Bilderhoster zu verwenden wie nimga oder abload.de dort kannst du deine Bilder und Grafiken auf die gewĂŒnschten Formate skalieren lassen, wie sie spĂ€ter angezeigt werden sollen. 1024 x 768 Pixel ist eine recht gute grĂ¶ĂŸe aber auch 800 x 600 Pixel.

Ein weiteres kostenloses Bildbearbeitungsprogramm ist IrfanView welches zwar zunĂ€chst in English runtergeladen werden muß, dann aber auf Deutsch umgestellt werden kann. Damit kannst du Bider ansehen oder auch bearbeiten und in andere datenformate konvertieren. :mx7:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon MP3105 » Freitag, 24. Juli 2015, 22:16:39

Hallo zusammen
Hier jetzt der versprochene Gleisplan, damit das GemĂŒt von Andreas :zwnk: auch beruhigt ist.
DateianhÀnge
Roco2Sichtbereich.jpg
Einmal die sichtbaren Ebenen
Roco2Sichtbereich.jpg (54.81 KiB) 852-mal betrachtet
Ebene2.jpg
Die obere Ebene
Ebene2.jpg (35.68 KiB) 852-mal betrachtet
Ebene1.jpg
Die mittlere Ebene
Ebene1.jpg (51.41 KiB) 852-mal betrachtet
Ebene0.jpg
Hier die untere Ebene
Ebene0.jpg (17.74 KiB) 852-mal betrachtet
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon Atlanta » Samstag, 25. Juli 2015, 04:54:20

Moin Michael,

hast du irgendwelche zusÀtzliche Luken oder Eingreifpunkte vorgesehen, wo du im Störungsfall ran kannst oder kannst du die Anlage von allen Seiten begehen?
Die Eingreiftiefe wird nÀmlich mit 75 cm bis 80 cm berechnet, eine ArmlÀnge, bei der ganzen Planungseuphorie wird der Störfall meistens vergessen.
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon MP3105 » Sonntag, 26. Juli 2015, 00:38:24

Hallo liebe Forenkollegen.

Danke fĂŒr die vielen Tipps und Anregungen.

Atlanta hat geschrieben:Moin Michael,

hast du irgendwelche zusÀtzliche Luken oder Eingreifpunkte vorgesehen, wo du im Störungsfall ran kannst oder kannst du die Anlage von allen Seiten begehen?


Hallo Ingo.
Meine Anlage werde ich aus Modulen herstellen. Somit habe ich jederzeit die Möglichkeit im Notfall an jeden Ort der Anlage zu gelangen.
ZusÀtzlich werde ich noch Schlupflöcher vorsehen. So vermeide ich den lÀstigen Abbau der einzelnen Module.
Über die Position dieser Schlupflöcher habe ich mich aber noch keine Gedanken gemacht.

Da sich meine Anlage auf dem Dachboden befinden wird, ist der Platz leider nur begrenzt und somit nicht von hinten begehbar.
Ich habe aber dank der Rahmenbauweise teilweise Zugang von Unten.


mannisid hat geschrieben:Was mir gefĂ€llt ist das Du großzig Platz fĂŒr die Landschaft gelassen hast. :bigOK:

Von der BahnhofsgleislĂ€nge wĂ€re aber mehr drin, den oberen Anlagenschenkel könntest Du doch dafĂŒr nutzen.




Hallo Andreas.
Danke fĂŒr deine konstruktiven Anregungen.
Was auf meinem Gleisplan leider nicht ersichtlich ist, am Ende des oberen Schenkels fĂŒhren die Gleise aus der zweigleisigen Hauptbahn um einen Schornstein herum.
Somit befindet sich in dem ersichtlichen Freiraum ein Schornstein und damit ist dann leider auch gar nicht mehr ganz so viel Platz fĂŒr Landschaft.



mannisid hat geschrieben:Dann fiel mir noch auch das Du im Schattenbahnhof nur Stumpfgleise hast, willst Du nicht auch Durchfahrgleise einbauen?



Das Stumpfgleis (hier in grĂŒn und hellgelb) ist eine eingleisige Nebenbahn mit Pendelbetrieb.
Somit endet Sie an beiden Bahnhöfen und ist von mir bewusst so gewollt.
Der Bereich im unteren Schenkel in der mittleren Ebene dient als Abstellgleise fĂŒr Waggons und ZĂŒge.

mannisid hat geschrieben:Was ich auch nicht finden konnte, wo gehen die Gleise weiter, dort wo die "rote" Weiche eingezeichnet ist?



Du hast richtig erkannt dass das rote Gleis im oberen Bereich nicht weiter fĂŒhrt.
Das Gleis dient als Rangiergleis, um von dem Ă€ußeren Bahnsteig auf das nĂ€chst innen liegende Bahnsteig zu gelangen um somit eine Abfahrt zum nĂ€chsten Bahnhof zu ermöglichen.
Ich habe aber diese Problematik bereits erkannt und die GleisfĂŒhrung durch eine andere Weiche geĂ€ndert.
Jetzt habe ich die Möglichkeit von beiden Bahnsteigen direkt auf die Nebenbahn zu gelangen.
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon MP3105 » Montag, 27. Juli 2015, 00:59:00

mannisid hat geschrieben:Okay, danke fĂŒr die ErklĂ€rungen, jetzt erschließt es sich mir. :hppy2:

Wann startet der Bau? :hpy:


Hallo Andreas.
Ich kann sehr gut verstehen, dass du es kaum erwarten kannst wie und wann mein Projekt endlich weiter geht.
Wenn es nach mir geht wĂŒrde ich auch sofort loslegen und am liebsten schon morgen die ersten ZĂŒge fahren lassen. :RRSmiley:

Leider musst du dich aber in Geduld ĂŒben, da es noch einige HĂŒrden zu ĂŒberwinden gibt.

    Momentan sieht es auf meinem Dachboden noch sehr chaotisch aus, also ist erst mal aufrÀumen angesagt
    Dann möchte ich die DachschrĂ€gen auf meinem Dachboden noch mit Dampfsperrfolie und Latten versehen (Isoliert mit Glaswolle ist glĂŒcklicherweise schon passiert).
    Nebenbei muss eines meiner Kinderzimmer noch tapeziert und der Fußboden gelegt werden (werde im November zum zweiten mal Papa).

Um aber noch mal zu meiner Projektplanung zurĂŒckzukommen.
Momentan steht der Gleisplan, wie ihr ja wisst.

Ich habe mich aber auch schon mit der Planung des Rahmenbaus befasst.
Es soll ein Modulbau entstehen.
Sowohl die Maße der einzelnen Module als auch die benötigte Materialmenge habe ich bereits berechnet. :bueRo:

Also könnte ich theoretisch sofort mit dem Bau beginnen. :ah47:
Aber leider nur theoretisch.
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon Atlanta » Montag, 27. Juli 2015, 01:23:27

Moin Michael,

da(s) kann ich dir sehr gut nachempfinden, bei mir ist es auch nicht anders, weswegen fĂŒr mich nur der Modulbau in Frage kommt. Bei meinem Gemeinschaftsprojekt, hilft mir Norbert aka usstation mĂ€chtig auf die SprĂŒnge.

Dein Mittelfrankenprojekt stellt aber eher eine StationĂ€ranlage auf modularen Segmenten dar, wir hingegen arbeiten an einer transportablen Version eines eigenen Anlagenkonzeptes, was eher hallenfĂŒllend ist. FĂŒr interne Treffen und Abstimmungsarbeiten kann man auch so die Module kombinieren, damit die GleisĂŒbergĂ€nge stimmen, die im Gegenatz zu Segmenten ja bekanntlich gleich sein sollten, damit eine theorethisch, wahlweise Zusammenstellung möglich wĂ€re.

Dein Gleisplan auf drei Ebenen erschließt sich mir so langsam, versuche ihn noch etwas zu verfeinern und Bahnsteige und Bahnbauten mit einzuzeichnen, solange du noch nicht mit dem Bau begonnen hast geht das noch.

Bei deiner Nebenbahn mit der roten Weiche und der dahinterliegenden Spitzkehre im Tunnel, dachte ich erst einmal an einen japanischen Bahnhof, eine Àhnliche Betriebssituation beschrieb unser Japan-Modellbahner "Degoichi", du aber wolltest doch das Frankenland in Bayern bauen?
:bayern:

Willst du mit den Bahnhofsgestaltungen dich an Vorbildern orientieren oder bestimmte Bahnhöfe nachbauen und ins Modell umsetzen?
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon MP3105 » Dienstag, 28. Juli 2015, 01:02:55

Hallo Ingo.
Mir ist nicht ganz ersichtlich warum ein Bahnhof mit einer Spitzkehre, wie du es beschrieben hast, keine Verbindlichkeiten mit einem Gleisplan aus dem Frankenland und der Oberpfalz aufweisen soll.
Spitzkehren sind in allen Teilen der Erde zu finden, so auch in Teilen von Deutschland, wie Baden-WĂŒrtenberg, ThĂŒringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, NRW und noch einigen weiteren BundeslĂ€ndern.
In Bayern befindet sich am Schliersee ebenfalls ein Bahnhof mit einer Spitzkehre.
Zudem gibt es im Passauer Raum einige Spitzkehren, die aber mittlerweile außer Betrieb sind.

Eines der bekanntesten Beispiele fĂŒr eine Spitzkehre befindet sich am Stuttgarter Hauptbahnhof.
Er wird zwar als Kopfbahnhof bezeichnet, dient aber an drei seiner Zulaufstellen als Spitzkehre um den gewaltigen Höhenunterschied zu bewÀltigen.
Damit unterscheidet sich der Stuttgarter Hauptbahnhof von den anderen großen Kopfbahnhöfen.

Kommen wir aber zu dem wichtigsten Punkt.
Ein Spitzkehre dient in der Regel dazu, unter möglichst geringem technischen Aufwand und Platzverbrauch einen Höhenunterschied zu ĂŒberwinden. Sie besteht aus mindestens einem Sumpfgleis in das zwei Gleise ĂŒber eine Weiche zusammenlaufen.
In meinem Fall wĂŒrde man nur von einer Spitzkehre sprechen, wenn es einen Höhenunterschied zwischen den einzelnen Bahnsteigen geben wĂŒrde. Ob es irgendwo einen solchen Fall gibt kann ich leider nicht sagen.
Aber vielleicht gibt es den ja in Japan. Ich kenne die von Degoichi beschriebene Situation leider nicht.

Aber wie ich schon geschrieben hatte, habe ich an dieser Stelle die WeichenfĂŒhrung bereits geĂ€ndert.
Um es jedem ersichtlich zu machen, habe ich hier noch mal den neuen Gleisplan mit angefĂŒgt.

Atlanta hat geschrieben:Willst du mit den Bahnhofsgestaltungen dich an Vorbildern orientieren oder bestimmte Bahnhöfe nachbauen und ins Modell umsetzen?


Meine Anlage dient nur in der Landschaftsgestaltung dem Vorbild von Mittelfranken und der Oberpfalz.
Damit ist gemeint, dass diese Region fĂŒr die GebĂ€ude und auch die Landschaft als Vorlage dient.
Ich habe kein Interesse eine Nachbildung von irgend welchen Bahnhöfen und Landschaften zu machen.


Danke fĂŒr den Hinweis meinen Gleisplan noch mal zu verfeinern.
Ich hatte diesen Punkt bereits als weiteres Vorhaben auf meiner Liste stehen, habe ihn euch aber noch nicht mitgeteilt.
DateianhÀnge
Roco2c.jpg
Roco2c.jpg (51.3 KiB) 766-mal betrachtet
Schöne GrĂŒĂŸe
Michael
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Re: Die OberpfÀlzer Mittelfranken

Beitragvon Atlanta » Dienstag, 28. Juli 2015, 08:44:13

Moin Michael,

danke fĂŒr die nachtrĂ€glichen ErlĂ€uterungen zur Spitzkehre, diese sind mir aber bereits bekannt. Du hast anscheinend meinen Beitrag mißverstanden?
Ich fand es nur als ungewöhnliche Art und Weise zur Bahnhofsein- und Ausfahrt.

Durch das koloniale Eisenbahnwesen nicht nur im deutschen, sondern auch im britischen Einflußgebiet, gibt es viele schöne Bahnstrecken mit herausragenden Spitzkehren und interessanten Betriebssituationen.
Schönen Gruß,
Ingo
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