SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Spur- oder BaugrĂ¶ĂŸe unabhĂ€ngige Themen und Fachgebiete

Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon oligluck » Freitag, 25. Dezember 2015, 17:36:16

Schachtelbahner hat geschrieben:Dann ziehe ich die Konsequenz daraus und lasse den Artikel sterben. Die weiter daran Interessiert sind mögen bitte im Stummi weiterlesen.


Na, mach' doch.
Wenn das Dingens dort eh schon beschrieben ist, warum dann noch hier?

Mich interessieren Bauberichte, so sie denn gut geschrieben sind und nicht nur der Selbstdarstellung dienen, erstmal immer :hpy:

Ein funktionsfĂ€higes SĂ€gegatter passt allerdings ĂŒberhaupt nicht ins Beuteschema.
Das rangiert fĂŒr mich unter Selbstzweckbastelei - ohne deine BeweggrĂŒnde antasten zu wollen.

Zu den stÀndigen Schulterklopfern gehöre ich auch nicht. Und selbst wenn, hÀtte ich in diesem Fall noch keinen Anlass gefunden.
Außer, dass hier jemand seine Tagesfreizeit modellbahnerisch nutzt und irgendwas VerrĂŒcktes ausprobiert, auch ohne weiteren Nutzen: ist doch fein :mrgreen:



Momentan sind jedoch erstmal andere Dinge wesentlich wichtiger: es ist der erste Weihnachtfeiertag und ich habe noch nie im Leben einen Rehbraten gemacht. Folglich ist zuvorderst ein StĂŒndlein Kontemplation angesagt.
Ohne jetzt willentlich ins Offtopic abgedriftet zu sein, latĂŒrnich :mrgreen:

Joy to the world, the lord has come!
Oliver
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Atlanta » Samstag, 26. Dezember 2015, 08:58:26

Liebe Leute,

ich finde Kurts BeitrĂ€ge sehr schön und freue mich wenn er sich mit seinen BeitrĂ€gen in Forum mit einbringt und auch hier seine BeitrĂ€ge schreibt, die er anderswo schon einmal geschrieben hat. Er könnte auch einen verweisenden Link anbringen und dann dazu Stellung beziehen, daß er fĂŒr sich ein unktionierendes SĂ€gegatter gebaut hat.

Auch wenn es fĂŒr meine Projekte im Moment auch nicht in mein Beuteschema paßt, erreue ich mich trotzdem daran, daß Kurt uns seine Ideen fĂŒr seine Projekte zur Diskussion anbietet, mit allen daraus entstehenden Konsequenzen, daß einige Kollegen garnichts schreiben, sondern nur mitlesen (Zugriffszahlen) oder mithelfen wollen eine optimalere Lösung zu finden, an die er vorher vieleicht nicht gedacht hatte?

Ganz egal was dann auch fĂŒr VorschlĂ€ge kommen, davon lebt ein Forum, wer sich aber stĂ€ndig die Frage stellt ob, es fĂŒr einen selbst etwas bringt, wenn die Resonanz sehr gering ist, ob er sich zukĂŒnftig auch hier weiter mit einbringen möchte, das kann jeder fĂŒr sich selbst entscheiden, wie er sich zukĂŒnftig verhalten möchte, wein kein großes Interesse vorhanden zu sein scheint. Bedenkt aber bitte auch, daß sich einige Kollegen in der Weihnachtszeit mit der eigenen Familie beschĂ€ftigen, vieleicht behalten sich einige Kollegen ihre Kommentare erst einmal zurĂŒck, bis der Alltagsstreß wieder losgeht und das Hobby als FreizeitbeschĂ€ftigung den nötigen Ausgleich schafft, vom Berufsalltag abzulenken oder die vorhandene Tagesfreizeit auszufĂŒllen.

Egal welche BeweggrĂŒnde vorliegen auf BeitrĂ€ge anderer Kollegen zu antworten oder nicht, bitte streitet euch nicht deswegen, sondern beteiligt euch an den Diskussionen oder BeitrĂ€gen und haltet das Forum am Laufen und wĂŒrdigt oder kritisiert das medellbauerische Können des Themenerstellers und laßt euch nicht von anderen Kollegen provozieren, die mal BeitrĂ€ge bringen, die mit dem Thema nichts zu tun haben.

Mir liegt eigentlich nichts daran stĂ€ndig, irgendwelche BeitrĂ€ge dichtzumachen, nur weil manche Kommentare darin zu kontrĂ€ren Diskussionen fĂŒhren, die besser im Off Topic Bereich gefĂŒhrt werden sollten, jedoch hat der Autor eines Themenstranges auch die Möglichkeit, ebenso wie die mitlesenden Mitglieder, die Forenleitung zu informieren, wenn hier irgendetwas ins Off Topic abdriftet oder wenn sich aus euerer Sicht ein Streit anbahnt.
Bitte nutzt auch diese Möglichkeit der Meldung an die Moderation, wenn ihr meint, daß es euch selber entgleitet.

Gut gefĂŒhrte ThemenstrĂ€nge, sollten auch mal grenzwertige Diskussionen aushalten können, ohne daß man sich stĂ€ndig, in die "Wolle" bekommt. :a609:

Wie sagt man doch am Rhein so schön: "Es kĂŒtt, wie's kĂŒtt!" (Es kommt, wie es kommt!)

@ Kurt, laß' dich nicht entmutigen und schreibe mal ruhig weiter, deine durchaus interessanten BeitrĂ€ge. Ich wĂŒĂŸte zwar momentan nicht, wo ich eine GattersĂ€ge bei meinen Projekten benötigen wĂŒrde, die Möglichkeit sie aber mechanisch anzutreiben finde ich selbst aber eine großartige Idee, bitte weiter so und lasse uns auch weiterhin an deinen individuellen VorschlĂ€gen zur Modellbahngestaltung daran teilhaben, ganz egel wie hoch oder gering die Resonanz ist.

@ ONvD du bekommst wieder deine Farbe ob du willst oder nicht, ich weiß du kannst auch ganz normal rumnörgeln aber auch das gehört in einem Forum dazu und wir von der Forenleitung mĂŒssen das aushalten können, die sich auch weiterhin gerne im Hintergrund aus den Dikussionen heraushalten möchte, sofern möglich. Und nun Feuer frei und beschieße den Admin mit Kommentaren...ich suche noch den ArgumentationsverstĂ€rker...

:hammernagel:

...schon gefunden... :zunGe2:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Schachtelbahner » Samstag, 26. Dezember 2015, 15:40:59

Hallo Leute und frohe Weihnachten, ich hoffe das Christkindche war euch hold. Saublöde Bemerkung von mir.

So, meine BeweggrĂŒnde zu meinem Entschluss, damit wollte ich eigentlich bis zum neuen Jahr warten.

Es ist einzig und alleine wie oft ein Baubericht, das ist egal von wem der eingestellt wird, angesehen wird. Die Anzahl kann man vergessen. Jeder andere Blödel Bericht der absolut nichts mit Modellbau zu tun hat wird öfters angesehen und auch noch kommentiert, das ist eine sehr traurige Bilanz und zeigt, zumindest mir, dass sehr wenige Leser ĂŒberhaupt kompetent sind, sie wissen nicht was da ĂŒberhaupt gebaut oder gezeigt wird. Das betrifft nicht nur dieses Forum sondern ist in allen Foren so.

Mir kommt es vor, als wenn diese Nichtleser mit aller Gewalt dumm sterben wollen, denn von dieser Masse Leser kommt keine Sachliche Bemerkung oder Tipp, nein weil schlimmer, es werden Fragen gestellt deren Antwort in den Berichten vorher schon geschrieben wurden. Also nur bunte Bilder gucker.

Es macht mir Spaß einen Bericht zu verfassen, auch wenn manchmal Fehler enthalten sind, da stehe ich drĂŒber und kann die Verkraften. Es ist aber auch mit Arbeit verbunden und da erwarte ich auch, nicht wĂŒnsche, dass zumindest die Berichte zur Kenntnis genommen werden. Eine Lobhudelei oder wie Toll ich bin, das brauche ich nicht, Anerkennung meiner Arbeit, das bekomme ich in ausreichender Menge und von sehr Kompetenten Modellbauern an anderer Stelle.

Die QualitÀt eines Forums spiegelt sich nicht in der Anzahl der Mitglieder, das ist mir bewusst, sondern in deren Kompetenz und da darf ich behaupten, 3/4 könnten sich verabschieden, sie habe keine. Sie sind keine Modellbahner sondern Spielbahner obwohl fast alle Foren sich Modellbahn nennen. Ja, meine Toleranzschwelle ist sehr kurz mag der eine oder andere sagen, das liegt daran dass ich das schreibe was andere denken. Ich durfte Jahrzehntelang Beruflich nicht sagen was ich dachte, die Zeiten sind vorbei, ich nehme kein Blatt mehr vor den Mund und sage meine Meinung, ich habe wenigstens eine auch wenn sie manchmal falsch ist.

Ich hĂ€tte da noch so einige Punkte doch dies genĂŒgt und ich habe keine Lust mehr weiter zu schreiben.
GrĂŒĂŸe vom Schachtelbahner Kurt

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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon oligluck » Samstag, 26. Dezember 2015, 18:38:04

Hmm,
Kurt, du bist immer so schnell eingeschnappt, das reicht fĂŒr Vier :mrgreen:

Wobei ich deine EinschĂ€tzung, wer ein Modellbahner ist oder sich so nennen darf, nicht teile - sie sogar fĂŒr unbotmĂ€ĂŸig arrogant halte.
Sei's drum, das ist deine Sicht der Dinge, und glĂŒcklicherweise (so ist meine Sicht) ist sie nicht reprĂ€sentativ.

Folglich muss auch ein blutiger AnfÀnger (hört hört: es gibt Aspekte bei der Moba, wo sich jeder von uns dazu zÀhlen darf!) keine Manschetten haben, Fragen zu stellen.

Beispiel gefÀllig?
KĂŒrzlich fragte ein User namens "Schachtelbahner", ob denn die Proxxon (welche, bitte?) fĂŒr diesen oder jenen Zweck einzusetzen ist....
FĂŒr solch eine unspezifische Frage wĂ€re ein "probiere es aus" die nĂ€chstliegende Antwort. FĂŒr Binsenweisheiten ist mir meine Zeit jedoch zu schade.

Zugriffszahlen, Kommentare, Schulterklopfen: in einem Forum wie diesem, bei dem die Anzahl der Teilnehmer noch im Wachsen begriffen ist, wirst du nicht so viele Klicks erwarten dĂŒrfen wie im Stummiforum oder bei den H0-Modellbahnleuten (warum hat eigentlich die QualitĂ€t dort nachgelassen, in den letzten Monaten? :mrgreen: )

Dein SĂ€gegatter interessiert mich nicht die Bohne. Meine Selbstbaudecoder interessieren dich nicht.
Das ist völlig okay und ich fange also deswegen nicht gleich zu flennen an :zunGe2:

Mit den besten WĂŒnschen fĂŒr ein Restfest,
Oliver
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Schachtelbahner » Sonntag, 17. Januar 2016, 23:42:20

Ich habe fertig.




https://www.youtube.com/watch?v=lBLke9_HVxA


Moderationshinweis:
Video sichtbar gemacht.
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Atlanta » Montag, 18. Januar 2016, 05:50:07

Moin Kurt,

jetzt ist deine Bauholzproduktion ja gesichert. :mx7: Nein ernsthaft, mir gefĂ€lt dein Projektergebnis sehr gut, ich hĂ€tte mich auch damit begnĂŒgt, wenn das SĂ€gegatter lediglich, die typischen Bewegungen macht, daß du aber gleich echte SĂ€geblĂ€tter eingebaut hast, macht deine GattersĂ€ge jetzt zu einem richtigen Werkzeug der Holzverarbeitung.

Als nÀchstes könnte man sich mal Gedanken machen, wie man den selbsttÀtigen Vorschub regeln könnte.

Feldbahnloren könnten hierbei hilfreich sein, dein SÀgewerk zu gestalten.

Ich werde jedenfalls ganz gespannt deinen Projektbeitrag weiterverfolgen, du hast mich nĂ€mlich ganz neugierig gemacht, mich fĂŒr dein SĂ€gewerk zu interessieren.

:bigOK: :bigOK: :bigOK:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Burghard » Montag, 18. Januar 2016, 19:07:02

GrĂŒĂŸ Dich Kurt!

Ein super Teil hast Du da gebaut, gefĂ€llt mir! Ich bin ja auch ein Fan alter Technik und werde mir diesen Bericht auf meine "zukĂŒnftige Projekte"- Liste setzen.

Danke fĂŒr den Bericht. :bigOK:

Viele GrĂŒĂŸe, Burghard
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon Schachtelbahner » Sonntag, 15. Januar 2017, 17:00:13

Hallo Gleichstromer,
habe lange nichts geschrieben, ich hatte auch nichts zu schreiben gehabt.

Heute geht es, nach langer Zeit, um meine GattersÀge bei der sich in der Vergangenheit so einige Probleme ergeben haben. Letztes Jahr war ich mit meinem Modul SÀgewerk zur 35 Jahr Feier des Fremo in Riesa. Von der SÀgerei waren alle total begeistert, damit hat keiner gerechnet. 2 Tage wurde krÀftig Holz gesÀgt, bis zum Samstag Abend, da hat`s dann den SÀgebaum gekostet. Man hörte auf einmal ein gekrÀchze und gekrach und die Teile flogen rum. Das war`s dann, die SÀge hatte Ruhe. Dass meine EnttÀuschung Riesig wie der Ort war brauche ich ja nicht zu sagen, Schrott zeigt man nicht. Aber wo ein Schatten ist, ist auch eine Sonne, sonst hÀtten wir ja keinen Schatten. Aber dazu spÀter mehr.

Zuerst mal was ich retten konnte was aber nichts nutzt. Hier die Reste vom zerlegte SĂ€gebaum. Es hat einfach die Lötstellen gelöst sodass die Messingteile rumflogen. Ich habe die KrĂ€fte die beim SĂ€gen auf das kleine Maschinchen einwirken total unterschĂ€tzt. So, jetzt habe ich einen Teil der Teile in der Hand, nicht alle, es haben sich 2 Streben fĂŒr immer verabschiedet so nach Irgendwo und mir geht da natĂŒrlich sofort durch den Kopf wie ich das dauerhafter fĂŒr die Zukunft lösen kann. Den SĂ€gebaum so fertigen dass der nicht mehr auseinander fĂ€llt. Ich dachte an Hartlöten was ich noch nie gemacht habe. Ich wusste auch nicht wie Haltbar dies sein könnte. Lösung war aber in Sicht.

Hier mal die Reste von SĂ€gebaum. Die untere Querstrebe und die rechte StĂŒtze sind weg was aber nicht so tragisch ist. Rettung kam von 2 Modellbauern aus einer anderen Ecke die gehört haben dass man bei mir SĂ€gen kann, sie wollten es nicht Glauben. Im GesprĂ€ch ĂŒber meinen Schrott stellte sich raus, der eine Modellbauer kann sehr feine Dinge in Metall bearbeiten, genau richtig fĂŒr mich. Wir kamen sehr schnell dazu einen SĂ€gebaum aus Stahl mit einem Laserschweißer zu fertigen. Ich wusste noch nicht dass man so kleine Teile damit schweißen kann. Ich habe mir Werkzeugstahl besorgt, die Achse angedreht und ihm die Teile geschickt, ZurĂŒck kam ein SĂ€gebaum der so nicht mehr auseinander geht. Eine Wunderbare Arbeit. Es wurde alles zusammen gebaut, getestet und fĂŒr Gut befunden und eingebaut. Es funtionierte ja auch alles. Ich habe nicht die anderen Teile angesehen, warum auch, es funktionierte ja. Die Quittung kam umgehend.



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Zur Expo in Luxemburg hatte mein Gutes StĂŒck dann etwa Sagenhafte 15 min. gearbeitet, dann ging nichts mehr. Der Motor lief, es bewegte sich aber nichts mehr. Die ZahnrĂ€der waren doll. Eine Riesen Blamage zum Auftackt. Ich habe darin in der Zwischenzeit ja Übung. :lol:

So sehen dann ZahnrĂ€der aus wenn man Schlampt. Dass die sich stark abgenutzt haben in einer so kurzen Zeit hĂ€tte ich nie fĂŒr Möglich gehalten. Aber was soll`s, die werden einfach getauscht.

Beim Zerlegen der SĂ€ge habe ich mir dann die Lagerstelle im Rahmen mal unter der Lupe angesehen, in die Bohrungen kann ich keinen Antrieb mehr einbauen, die Antriebsachse schlackert darin wie ein Entenschwanz, sind einfach schön ausgeschlagen. Ich habÂŽs ja schon geschrieben, die KrĂ€fte sind doch sehr groß und so sehen dann die ZahnrĂ€der aus.

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Sehr schön abgewetzt. Die sind nicht mehr zu gebrauchen.

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Jetzt stellt sich die Frage, wie kann ich dieses Problem lösen. Die Antriebsachse hat einen D von 3 mm, die Angedrehten Wellen zur Aufnahme der Exenter 1,7 mm. von der LĂ€nge geht auch etwas. In meinem Teilelager sind Kugellager mit einem D aussen 6 und Bohrung 2 mm, die kann man auch gebrauchen. Also in die Wangen eine Bohrung von 5,9 mm und diese vorsichtig etwas weiten sodass die Lager satt reingehen. gedacht und getan, die Lager liesen sich schön satt eindrĂŒcken. Nun die Welle so drehen, dass der Zapfen auch satt in die Lagerbohrung reinpasst, ging auch schneller als gedacht. Es passte alles und lief schön leicht. Auf dem Bild sieht man schön die Lager in der Wange.

Jetzt muss noch das Stirnrad ein M 2 Gewinde fĂŒr die Feststellschraube erhalten, dazu ist es auch Notwendig, den Bund am Zahrad etwas abzuflachen damit die Feststellschraube nicht an der Schnecke reibt. das wurde auch erledigt. Jetzt nur noch die Schnecke auf die Welle und alles ist fertig, das nĂ€chstes Problem ist da.

Die Motorwelle hat einen D von 2 mm, die Bohrung der Schnecke auch, passt also nicht. Was tun sprach ich. Kurzentschlossen eine Diamant Dreikanntfeile genommen, mehrmals ĂŒber die Motorachse gerollt, nicht gefeilt, um diese etwas anzurauhen. Achse und Schneckenbohrung gut entfettet, Stabilit Express in die Bohrung der Schnecke und aufpressen. PASST. Nun ist alles fertig zur friemiligen Endmontage.

Und damit habe ich micht lĂ€nger BeschĂ€ftigen mĂŒssen als mit allen Änderungen. Aber wie ihr seht ist das auch Erledigt.

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Man kann es leider nicht sehen, der SĂ€gebaum ist wie aus einem Guss,

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Bild

Und hier schnurrt mein Gutes StĂŒck wieder zur vollstens Zufriedenheit. Die ersten 4 Stunden hat sie, die SĂ€ge, klaglos Überstanden.

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Ob die Kobination Schnecke Stahl, Rietzel Messing gut ist wird sich rausstellen, wenn nicht wird halt getauscht, darin habe ich ja jetzt Übung und die Bohrung in der Wange, die hĂ€lt jetzt auch.

Ich kann jetzt wieder sÀgen, unter anderem am 04.-05.03 In Luxemburg Junglinster, dort ist die nÀchste Ausstellung.
GrĂŒĂŸe vom Schachtelbahner Kurt

Der mit dem Begraser lebt
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Re: SĂ€gegatter funktiontĂŒchtig motorisieren

Beitragvon oligluck » Sonntag, 15. Januar 2017, 19:22:18

Moin Kurt,
ob die Welt ein Modul mit einem funktionsfÀhigen SÀgegatter braucht, sei jetzt mal dahin gestellt...

Aber da ich die Frage fĂŒr mich mit einem klaren "ja" beantworten kann, freue ich mich natĂŒrlich mit dir, dass es nun wieder funktioniert!
Es sind genau solche kleinen TĂŒfteleien, die aus einem besonderen Modul ein "Ganz Besonderes" machen und vielleicht bei dem einen oder anderen Beobachter entweder ĂŒberhaupt erst den Wunsch erwecken, in unser etwas "seltsames" Hobby einzusteigen oder auch, ihre eigenen Grenzen darin auszuloten.

Es ist schön, dass unser Hobby so vielseitig ist, weil sich jeder in irgendeinem Teilaspekt besonders austoben kann!
Wohl wissend, dass man dazu schon ein bisschen gaga sein muss, aber das gehört dazu wie die Butter aufs Brot :mrgreen:

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