MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Schmalspurbahnen im Modell

Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon 99 608 » Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:20:49

Moin Oliver,
mir ging es so wie Jendris. Einstöckig wirkt es wie eine Kirche, zweistöckig ist es zu wuchtig. Das letzte vom jetzigen Beitrag, das Backstein-EG sieht schon besser aus. Wobei es immer noch etwas zu groß erscheint. Die Agentu wĂŒrde ich nicht nehmen, dann ich finde es nicht so ideal, ein EmpfangsgebĂ€ude so nah an die Kante u stellen, das wirkt so gequetscht. Die Gentur hat aber nur einen Ausgang, der aber nicht nach hinten raus geht. Das wirkt auch nicht so ideal.
Flöhatal ist aber definitiv zu wuchtig und zu grob. Du brauchst etwas zierliches!

Gruß
MORITZ
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon oligluck » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 16:20:09

Moin Moritz,
als ich deinen Beitrag letzte Nacht las, stand ich auf dem Schlauch, was wohl eine "Gentur" sein möge.
Man gut, dass ich nicht gleich nachgefragt habe, mich hatte wohl der Traubensaft etwas sediert... :mrgreen:
Weiß also, was du meinst.

Ja, zierlicher muss es sein, da stimme ich zu. Und ich mag auch kein EG an den Rand quetschen mĂŒssen.
Das wird zwar relativiert, wenn dort ein schmaler GrĂŒnstreifen ist und das Folgemodul dran hĂ€ngt, aber trotzdem...
Dieses Modul lebt durch seine Offenheit gleichermaßen wie durch die geschwungenen Linien, das möchte ich nicht kolportieren.

"Bannewitz" ist mir wiederum zu lĂŒtt, es muss was her, was dazwischen liegt.
Jendris' Vorschlag des Selbstbaus gefÀllt mir momentan am Besten, und vielleicht habe ich ja nicht völlig nutzlos Architektur studiert und könnte mich hier glatt mal versuchen? - muss mich nur trauen :lwgsmiley:


Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon Atlanta » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 16:33:22

Moin Oliver,

99 608 hat geschrieben: Agentu, Gentur


was Moritz beim schnellen Schreiben seines Beitrages bei beiden Wörtern vergaß, erschließt sich aus seinem Text, daß er eine Agentur gemeint hat, eine kleine Bahnstation mit einem Stationsagenten, was frĂŒher eine sehr oft anzutreffende Verwaltungsstruktur war, nicht nur im lĂ€ndlichen Raum.

Auch der Nachdruck des Bahnhofsverzeichnises von 1944 bietet da zu vielen Bahnhöfen reichlich Hinweise.

Ich bin zwar kein studierter Archtitekt, jedoch fasziniert mich Bahnhofsarchitektur immer wieder aufs Neue...wenn doch Uelzen nicht so weit weg wÀre. :mx7:
Schönen Gruß,
Ingo
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon oligluck » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 18:22:15

Moin Ingo,

schon klar und eigentlich ein SelbstgÀnger.
Nur kam ich nicht sofort drauf, da wir gestern eine Flasche Tempranillo geteilt hatten. Darunter leidet das Urteilsvermögen schneller als man denkt...
(und ich bin daher auch Freund von Autofahren mit 0,0 Promille, eben weil man diese geistige EnschrÀnkung nicht sofort selber wahrnimmt)


Viele GrĂŒĂŸe,
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon 99 608 » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:16:33

Moin Oliver,
tut mir Leid, ich hatte zwar nichts Alkoholisches getrunken, aber ab diesem Zeitpunkt sinken meine orthographischen FĂ€higkeiten. Beim Korrekturlesen ĂŒberlese ich so etwas dann trotzdem...
Na ja, lieber eher :mk5: ...

Gruß
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon oligluck » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:26:45

Moin Moritz,
dir braucht es nicht leid zu tun, es lag ja an mir:
ich saß bestimmt einige Minuten da und grĂŒbelte darĂŒber, was wohl ein Gentur sein möge, in jeder Ecke meines benebelten Hirns :mrgreen:
Nur aufgrund dieser, nennen wir es mal "Situationskomik", erwĂ€hnte ich es ĂŒberhaupt... :hppy2:


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Oliver
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon Jendris » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 21:33:30

oligluck hat geschrieben:Jendris' Vorschlag des Selbstbaus gefÀllt mir momentan am Besten, und vielleicht habe ich ja nicht völlig nutzlos Architektur studiert und könnte mich hier glatt mal versuchen? - muss mich nur trauen :lwgsmiley:


Na dann los, trau Dich.
Ich weiß, das Du das kannst !!!!!!!

Gruß
Jendris
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon AltmĂ€rkischer » Mittwoch, 28. Oktober 2015, 23:43:49

Hallo Oliver

Ich schließe mich Jendris an, hau in die Tasten :mrgreen:

Du solltest Dich nur nicht zu sklavisch an Architekturdetails wie z.B Statik
festbeißen. Das kann einem auch ganz schnell die Geschichte vermiesen.
Das optische Gesamtergebnis sollte allerdings fĂŒr den Betrachter schlĂŒssig
wirken. Mir ist so ein Vaux Pas schon passiert. Nur hab ich Dölmer es erst
gemerkt als ich schon zu weit mit dem Bau war (Bild reiche ich nach).


Gruß,
Martin
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon Jendris » Donnerstag, 29. Oktober 2015, 09:50:23

AltmÀrkischer hat geschrieben:Hallo Oliver

Ich schließe mich Jendris an, hau in die Tasten :mrgreen:

Du solltest Dich nur nicht zu sklavisch an Architekturdetails wie z.B Statik
festbeißen. Das kann einem auch ganz schnell die Geschichte vermiesen.
Das optische Gesamtergebnis sollte allerdings fĂŒr den Betrachter schlĂŒssig
wirken. Mir ist so ein Vaux Pas schon passiert. Nur hab ich Dölmer es erst
gemerkt als ich schon zu weit mit dem Bau war (Bild reiche ich nach).


Gruß,
Martin


Martin, Du sprichst mir aus der Seele - ich habe da auch etwas, was man noch nicht einmal mit Faux Pas bezeichnen kann ............

Bild

In der RealitĂ€t wĂ€re die BrĂŒcke aus statischen GrĂŒnden bestimmt nicht zum Einsatz gekommen - mir gefiel diese Variante aber und so entstand sie halt in dieser AusfĂŒhrung. StĂŒtzen, die es dann wieder realistisch darstellen wĂŒrden, wollte ich nicht - also blieb es so.
Erlaubt ist, was gefÀllt :mx10:

Gruß
Jendris
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Re: MĂŒhlenbecktal, ein kleiner Abzweigebahnhof in H0e

Beitragvon Atlanta » Donnerstag, 29. Oktober 2015, 14:59:47

Moin Oliver,

Jendris und Martin haben es bereits angesprochen,
die Statik kannst du bei BrĂŒcken im Modellbahnbereich vernĂ€chlĂ€ssigen, bei FachwerkbrĂŒcken aus Holz sollte man aber trotzdem die Gefache etwas asymetrisch bauen, um die GerĂ€usche beim Überfahren der BrĂŒcke zu tilgen und um, bei sehr langen BrĂŒcken, zu verhindern, daß sich Resonanzschwingungungen aufbauen, die zum Einsturz fĂŒhren könnten.
Welche HolzbalkenstĂ€rken man wĂ€hlt unterliegt hierbei dem perönlichen Geschmack, ich hatte im ersten Versuch eine BrĂŒcke mit origanal verkleinerten Balken gebaut mit 4,5 mm x 4,5 mm Baken bzw. 5 mm x 5 mm Balken. Die BrĂŒcke sah ziemlich wuchtig und irgendwie falsch aus, so daß ich die BalkenstĂ€rke reduzierte und im 2. Versuch dann auf 3 mm x 3 mm Balken zurĂŒckgriff. Noch dĂŒnnere Balken von 2 mm x 2 mm können auch verwendet werden, da durch die mehrfachverbindungen eine recht enorme und hohe StabilitĂ€t entsteht, die allergrĂ¶ĂŸten Belastungen stand hĂ€lt, die im Modellbahnbereich niemals ĂŒberschritten werden können.
Bei einem Belastungstest, mit meiner 44 cm langen, aus 3 mm x 3 mm Balken gebauten BrĂŒcke, hatte ich einen 5 Kg Tischamboß mittig auf das BrĂŒckendeck gestellt und punktuell belastet, ohne daß es sich durchbog oder zerbrach. Wenn das also kein Beweis fĂŒr StabilitĂ€t sein sollte, dann weiß ich auch nicht weiter. :mx7:
Schönen Gruß,
Ingo
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