Frage zur Busch Feldbahn H0f: fÀhrt sie auf anderen Gleisen?

Schmalspurbahnen im Modell

Frage zur Busch Feldbahn H0f: fÀhrt sie auf anderen Gleisen?

Beitragvon oligluck » Donnerstag, 16. Februar 2017, 14:24:26

Moin,

wie die Jungfrau zum Kind bin ich an eine Z-Anlage geraten. Oder besser: die Reste davon.
Als ErinnerungsstĂŒcke (an den Papa) werde ich sie behalten, sie soll eine "Gartenbahn" bei meiner Gartenbahn (IIm) werden, weil ich nicht wĂŒsste, wo ich sie sonst unterbringen könnte.

Nun kam mir die Idee, dass die Feldbahn von Busch ja auf gleicher Spurweite fÀhrt und es stellte sich die Frage, ob man das irgendwie kombiniert bekommt.
Dort hilft allerdings eine Metallschiene mit Magnet der Lok zu besserem Kontakt.
Sicher werden die sich was dabei gedacht haben, und vermutlich kann man den Metallstreifen mit Schotter kaschieren (?).

Und bevor jetzt ein Aufschrei kommt: ich weiß, dass Feldbahn auf MĂ€rklin-Z-Gleis genauso beknackt aussieht wie eine Z-Lok auf Feldbahngleisen...
Trotzdem: hat jemand Erfahrungswerte, ob die Busch-Loks auf den normalen Z-Gleisen halbwegs betriebssicher fahren?

Was ich daraus mache, ist noch unausgegoren, aber bevor ich nun auf spinnerte Ideen komme, hÀtte ich gerne Gewissheit.

Danke,
Oliver
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Re: Frage zur Busch Feldbahn H0f: fÀhrt sie auf anderen Glei

Beitragvon HF110c » Donnerstag, 16. Februar 2017, 23:07:52

Moin Oliver,

m.W. dient der Metallstreifen zwischen den Schienen der Busch Feldbahn zur Erhöhung der ÄdhĂ€sion wie auch einer besseren Stromaufnahme der leichten Loks. Wie die Dinger ohne magnetische UnterstĂŒtzung fahren kann ich ohne eigene Erfahrungen nicht beurteilen. Vorstellen kann ich mir aufgrund frĂŒherer Spur N Erfahrung, dass BaugrĂ¶ĂŸen < TT ziemlich grenzwertig fahren, weil die Stromaufnahme extrem schmutzempfindlich ist.
Ein Beispiel:
Arnold brachte in den 80ern eine Köf II heraus. Das Dingelchen wiegt 21! Gramm. Das entspricht einer Radlast von 5 1/4 Gramm. Auf peinlichst sauber gehaltenen Gleisen fuhr das Lökchen solange einigermaßen sicher, bis man sie anhielt. Wollte man nach kurzer Zeit wieder losfahren musste man hoffen, dass sich kein Staubkorn unter einem Rad befindet. Als Schande muss ich aber anmerken, Roco und Trix Gleise verwendet zu haben. Die Gleise von Arnold sollen durch eine andere Profilierung der Schienen bessere Selbstreinigungseigenschaften haben. Leider habe ich das nicht im Experiment ĂŒberprĂŒfen können. Rein theoretisch kann ich aber diese Werbebotschaft nachvollziehen. WĂ€hrend Roco, Trix und Fleischmann recht breite Schienenköpfe, wogegen Arnold abgerundete Schienenköpfe verwendet. Der Staub setzt sich deshalb weniger auf der reinen Fahrkante fest, sondern eher an deren Flanken. Ist irgendwie blöd zu erklĂ€ren...

Lieben Gruß

HF110c
Ich muss wohl kaputt sein. Nie funktioniere ich so, wie andere mich gerne hÀtten.
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Re: Frage zur Busch Feldbahn H0f: fÀhrt sie auf anderen Glei

Beitragvon oligluck » Sonntag, 19. Februar 2017, 10:04:55

Moin HF110C,

dann decken sich unsere Erfahrungen/Vermutungen.
Auch ich hatte Minitrix-Gleise, habe aber immer zu Arnold geschielt, die mit dem abgerundeten Schienenprofil geworben haben.
Die Grafik dazu habe ich heute noch vor Augen...

Es liegt die Vermutung nahe, dass Busch bei der Entwicklung der Feldbahn auf ebensolche Dinge geachtet hat;
inwieweit der Blechstreifen zu kaschieren ist, werde ich wohl nur anhand einer Bemusterung herausfinden.
Anders aufgezĂ€umt: im Grunde könnte ich diese Idee fĂŒr die Z-Lökchen aufgreifen: Blech unter die Gleise (wo andere Kork nehmen :mrgreen: )
Und einen Magneten unter die Lok geklebt...

Rein nachrichtlich: die BR89 und der Schienenzep bringen je 21g auf die Waage, die BR103 schafft es immerhin auf stolze 30g.
Das ist verflucht wenig...
(das Fahrverhalten ist noch ungetestet, da die Loks ĂŒber 20 Jahre lang standen. Sie möchten zuerst zerlegt und neu aufgebaut werden)



Viele GrĂŒĂŸe,
Oliver
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